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HUBER Packaging Group

Die HUBER Packaging Group GmbH + Co. KG setzt SAP ERP seit 2007 mit den Modulen FI, AA, CO, IM, MM, PP/SCM, QS und SD/CRM bei 450 Anwendern ein. Abgelöst wurde die DCW-Software (Rechnungswesen) und Infor XPPS (Logistik).
  • BRANCHE

    Kunststoffverarbeitende Industrie
  • THEMA

    Intelligentes ERP

Kundennutzen

  • Abbildung aller Geschäftsprozesse inklusive eines integrierten Mengen- und Werteflusses für die gesamte Unternehmensgruppe
  • Anbindung von Auslandswerken (Internationalität)
  • Investitionssicherheit

HUBER Packaging Group - Das Unternehmen

HUBER produziert Metallverpackungen für namhafte Kunden aus der chem. Industrie, Lebensmittelindustrie, Farben- und Lackindustrie, Brauindustrie sowie für Markenartikler. 3 Geschäftsbereiche: Industrial (Verp. aus Weißblech), Beverage (Original 5l-Partykegs mit integriertem Zapfhahn) und Decorative (Exclusiv-Verpackungen, z.B. für Parfum, für Süßigkeiten, Schmuckdosen usw.).

Das SAP-Projekt

Steeb hat bei der HUBER Packaging Group GmbH + Co. KG, einem mittelständischen Hersteller von Metallverpackungen für die Industrie und Marken­artikler, das Finanzwesen und ­Controlling von der DCW-Software auf SAP ERP ­umgestellt. ­Danach wurde der Startschuss für die nächste ­Phase einer umfassenden Einführung von SAP ERP in der ­Logistik gegeben. Huber - Weltmarktführer bei 5-­Liter-Party­fässern - hat damit die Grundlagen für die ­weitere ­Internationalisierung, die optimale Unterstützung seiner Geschäftsbereiche sowie eine zentrale Steuerung des Unternehmens geschaffen.

Das Einführungsprojekt für die SAP ERP-Lösung erfolgte in zwei Phasen. Das Projekt begann im Mai 2006 und lief parallel an den deutschen Standorten Öhringen und Landshut sowie an den Standorten Ansfelden/Haid (Österreich) und Györ (Ungarn). Nach nur drei Monaten war die erste Phase des Einführungsprojektes bereits abgeschlossen. So konnte Huber ab September 2006 die Planung für die Kostenstellen und Investitionen an allen Standorten für das Geschäftsjahr 2007 schon mit SAP ERP erstellen.

In der zweiten Projektphase wurden dann die SAP-Anwendungen für das Finanzwesen und Controlling mit den Komponenten Anlagenbuchhaltung, Kostenstellenverrechnung und Innenauftragswesen, Profitcenterrechnung, Projektsystem sowie Investitionsmanagement eingeführt. Darüber hinaus wurden die Daten aus der DCW-Software migriert sowie die Schnittstellen zu den vorübergehend weiterhin eingesetzten Systemen für Logistik, Zeiterfassung und Personalwesen definiert. Im November 2006 fand ein positiv verlaufender Integrationstest der SAP-Lösung statt. Der Produktivstart des SAP ERP-Systems erfolgte im Januar 2007.

Alfred Engel, IT-Leiter der HUBER Packaging Group GmbH + Co. KG, erläutert: »Bei der Systemeinführung haben wir uns streng an unsere eigenen Unternehmensvorgaben gehalten und sind sehr nah am SAP-Standard geblieben. Alles in allem hat uns unsere Einführungsstrategie im Nachhinein Recht gegeben. Wir konnten die SAP-Lösung nach Plan einführen und sind dabei sogar unter dem geplanten Budget geblieben.«

Für die Auswahl des Einführungspartners gaben mehrere Gründe den Ausschlag. Zum einen spielte die regionale Nähe zum SAP-Beratungshaus eine Rolle. Zum anderen war Steeb schon früher Geschäftspartner von Huber gewesen.

Das Unternehmen setzte Anfang der 90er Jahre die Anwendungssoftware SC/400 von Steeb ein und hatte auch gute Erfahrungen mit der DCW-Software gemacht, die seit dem Jahr 2004 in einem separaten Geschäftsbereich von Steeb betreut wird. »Die Steeb-Berater haben ihr Know-how aus der DCW-Welt und der SAP-Welt einbringen können und das Projekt optimal umgesetzt. Auch die Einführung an unserem ungarischen Standort lief reibungslos«, so IT-Leiter Engel. »Mit Steeb haben wir aber auch einen Partner, der unsere mittelständische Kultur und Denkweise versteht und anhand Referenzen nachweisen konnte, dass er in zahlreichen Unternehmen erfolgreich SAP eingeführt hat.«

»Die Herausforderung lag nicht in der Technik. Hierzu haben wir ein effizientes Tool entwickelt, das sich schon bei diversen Projekten bewährt hat. Wir mussten uns vor allem auf die fachliche Beratung konzentrieren und traten als Vermittler zwischen der DCW- und SAP-Welt auf«, so Steeb-Projektleiter Günter Helmle.

Am Jahresende 2007 entschied sich Huber darüber hinaus, SAP ERP auch in der Logistik einzuführen und die bisher eingesetzte Software Infor XPPS abzulösen. Die Infor-Lösung wurde nach der Installation stark an die individuellen Anforderungen von Huber - primär im Geschäftsbereich Industrial - angepasst.

Die durch die Expansion von Huber in andere Geschäftsfelder (Beverage und Decoration) und weitere Länder hinzugekommenen Anforderungen konnten mit dem Altsystem nicht mehr abgebildet werden. »Unser XPPS-Release ist rund acht Jahre alt. Mit diesem Softwarestand hätten wir unser neu hinzugekommenes Produktionswerk in Russland nicht anbinden können, weil eine russische Sprachvariante nicht verfügbar und die Software nicht unicodefähig ist«, erläutert Engel.

Huber-Geschäftsführer Frank Schul­ten zu den Zielsetzungen des Projektes: »Wir möchten mit der hoch integrierten Standardlösung SAP ERP die bisher vorhandene Heterogenität unserer IT-Landschaft deutlich reduzieren, Internationalität ermöglichen und flexibel Auslandswerke einbinden sowie alle Geschäftsprozesse inklusive eines integrierten Mengen- und Werteflusses im gesamten logistischen Bereich unserer Unternehmensgruppe abbilden.

Darüber hinaus ist die Investitionssicherheit für uns äußerst wichtig. Wir haben uns für eine Software und einen Einführungspartner entschieden, von dem wir sicher sind, dass beide auch noch in zehn Jahren am Markt sein werden. Das bietet uns die Sicherheit, dass wir mit der Lösung wachsen können und künftig zusätzliche, heute noch nicht benötigte Funktionalitäten nutzen können.«