Allweiler setzt bei Logistik-Digitalisierung auf SAP Logistics Management
- Weltpremiere: Eines der ersten SAP Logistics Management Kundenprojekte (verfügbar seit Februar 2026), das ein SAP‑Partner mit SAP ECC umsetzt
- Papier raus, Scans rein: Mobile, scannerbasierte Prozesse für Lager und Versand statt Warenbegleitschein – dank All-for-One-Lösung mit SAP-integrierter Versandabwicklung
- Start vor S/4HANA: Logistikmodernisierung beginnt auf SAP ECC – S/4HANA‑Transformation folgt später
Filderstadt, 07. Juli 2026 – Die All for One Group SE, ein führender internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider, hat von der Allweiler GmbH den Auftrag erhalten, SAP Logistics Management (LGM) einzuführen. Der Pumpenhersteller aus Radolfzell am Bodensee ersetzt damit bislang papierbasierte und manuelle Abläufe in Lager und Versand durch mobile, scannerbasierte Prozesse und schafft mehr Transparenz über Warenbewegungen. Es ist weltweit eines der ersten Kundenprojekte für SAP Logistics Management (verfügbar seit Februar 2026), das ein SAP-Partner auf Basis von SAP ECC umsetzt.
Mit SAP Logistics Management digitalisiert Allweiler zentrale Logistikprozesse – vom Wareneingang über die Einlagerung bis hin zur Produktionsversorgung und dem Versand. Das Ziel: volle Übersicht über alle Warenbewegungen, minimale Suchzeiten sowie eine höhere Flexibilität bei Termindruck. „Bisher waren unsere Lager- und Versandprozesse stark von manuellen Abläufen geprägt. Mit SAP Logistics Management schaffen wir deutlich mehr Transparenz bei Materialbewegungen und Aufgaben – mit spürbar weniger Such- und Abstimmungsaufwand. Das ist für uns ein großer Sprung nach vorn in Sachen Logistik-Effizienz“, sagt Daniel Schulz, Director Supply Chain bei Allweiler.
Von 160 Jahren Tradition zur modernen Lagerlogistik
Das Werk von Allweiler in Radolfzell ist historisch gewachsen – Lager, Produktion und Versand sind über mehrere Gebäude und Außenflächen verteilt. Die bisherige Steuerung über Warenbegleitscheine erzeugt hohen manuellen Aufwand und macht Abläufe stark abhängig von Erfahrungswissen der Mitarbeitenden. Im Auswahlprozess bewertete Allweiler neben SAP Logistics Management auch SAP Warehouse Management (SAP WM) und SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM). Entscheidend war ein schneller, pragmatischer Einstieg in scannerbasierte Prozesse – ohne eine für die Ausgangslage überdimensionierte Lösung einzuführen. Nun hat das Unternehmen eine skalierbare Lösung, mit der es sukzessive mitwachsen kann.
„Gute Beratung bedeutet für uns, die Lösung zu finden, die wirklich zum Kunden passt. Für die Anforderungen von Allweiler wäre SAP EWM zu umfangreich gewesen. Mit SAP Logistics Management hat SAP eine wichtige Lücke im Portfolio geschlossen: Unternehmen erhalten einen pragmatischen Einstieg in digital geführte Lager- und Versandprozesse – schlank, agil und schnell skalierbar. Genau das braucht Allweiler“, erklärt Oliver Bürger, Senior Director Logistics Execution & Procurement bei All for One.
Scannerbasierte Aufgabensteuerung statt Papier: geführte Prozesse im Lager
Mit SAP Logistics Management erhalten Mitarbeitende von Allweiler künftig ihre Aufgaben auf mobile Endgeräte: Das System führt sie durch die Arbeitsschritte und zu den jeweiligen Lagerplätzen. Damit sinkt die Abhängigkeit vom Erfahrungswissen – Schulungsaufwand und Einarbeitungszeiten werden reduziert. Der Lagerleitstand kann Prioritäten zudem aktiv steuern, etwa indem dringend benötigte Ersatzteile bereits beim Scan im Wareneingang direkt in den Versand geleitet werden – ohne Umweg über die Einlagerung.
Der Pilot in Radolfzell dient als Blaupause für weitere Werke in Deutschland und weltweit.
„Allweiler steht beispielhaft für viele Unternehmen, die ihre Lagerausführung aus der analogen Papierwelt in mobile Prozesse überführen wollen. SAP Logistics Management bietet dafür seit Februar 2026 einen schlanken, cloudbasierten Einstieg – ergänzend zu SAP EWM, welches seinen Fokus bei komplexen und hochautomatisierten Distributionszentren hat“, erklärt Carsten Abel, Product Manager, SAP Logistics Management. „Dass Allweiler diesen Weg geht, unterstreicht den Trend zu agilen Logistiknetzwerken, die schnell Wertbeiträge liefern und sich einfach über Standorte hinweg standardisieren lassen. Wir freuen uns, dass All for One die Umsetzung bei Allweiler übernimmt – und damit zeigt, wie SAP Logistics Management im Partner-Ökosystem in der Praxis ankommt.“
Logistikmodernisierung vor der ERP-Transformation
Das ERP-System von Allweiler basiert aktuell auf SAP ECC; die Transformation auf SAP S/4HANA ist in den kommenden Jahren geplant. Damit die Logistikmodernisierung schon vorher starten kann, entwickelte All for One eine Integrationslösung zur Anbindung von SAP Logistics Management an die bestehende ERP-Landschaft. Diese ermöglicht es Unternehmen, die Vorteile von SAP Logistics Management bereits heute auszuschöpfen, ohne den Abschluss der kompletten ERP-Transformation abwarten zu müssen. Darüber hinaus setzt Allweiler auf das Shipping KIT von All for One. Mit dieser SAP-integrierten Versandabwicklung können Unternehmen Versandlabel automatisch erstellen und Sendungen per Track & Trace nachverfolgen. All for One ist auch hier der erste Partner, der eine SaaS-Anwendung an SAP Logistics Management anbindet.
Über Allweiler
ALLWEILER ist ein Pumpenhersteller mit langjähriger Tradition im Bereich der industriellen Pumpentechnik. Das Portfolio umfasst Kreisel- und Exzenterschneckenpumpen sowie dreispindelige und Twin-Screw-Schraubenpumpen, die unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen zum Einsatz kommen. Die Technologien werden in verschiedenen Branchen eingesetzt, darunter Industrieanwendungen, Energieerzeugung, Öl und Gas, Schifffahrt und Navy. Weitere Informationen finden Sie auf der Website unter pumps.circor.com/allweiler.
Über die SAP SE
Als weltweit führender Anbieter von Unternehmensanwendungen und Business AI steht SAP (NYSE: SAP) an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Technologie. Seit über 50 Jahren vertrauen Unternehmen auf SAP, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, indem sie geschäftskritische Abläufe wie Finanzwesen, Beschaffung, Personalwesen, Lieferkette und Kundenerlebnis vereinheitlichen.
Über die All for One Group
Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Sie unterstützt über 4.500 Kunden – überwiegend in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – End-to-End bei der nachhaltigen IT-, Cloud-, KI- und Business-Transformation. Der Anspruch dabei ist es, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für intelligente, unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.
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