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All for One startet Agentic Factory und bringt KI-Agenten schneller in Geschäftsprozesse

Zehn neue KI-Agenten für Sales & Service, Finanzen, Einkauf und Personalwesen legen die Basis für ein Factory-Modell, das die Entwicklung weiterer KI-Agenten beschleunigt und vereinheitlicht.

  • All for One erweitert sein KI-Portfolio um zehn kundenorientierte KI-Agenten für Sales & Service, Finanzen, Einkauf und Personalwesen.
  • Die Agentic Factory standardisiert die Entwicklung weiterer KI-Agenten und beschleunigt den Weg vom Kundenproblem zum einsatzfähigen KI-Agenten.
  • Frühe Kundenvalidierung und gemeinsame Standards sichern Praxisnähe, Qualität und konkreten wirtschaftlichen Nutzen.

Filderstadt, 24. September 2026 – Die All for One Group SE stellt ein neues KI-Portfolio sowie ihre Agentic Factory vor. Die zehn neuen KI-Agenten unterstützen Unternehmen bei konkreten Aufgaben in Sales & Service, Einkauf, Finanzen und Personalwesen – von der Steuerung der Liquidität über die Bearbeitung kritischer Servicefälle bis zu automatisierten Einkaufsverhandlungen. Die Erfahrungen aus ihrer Entwicklung bilden die Grundlage für die Agentic Factory: Das verbindliche Entwicklungsmodell standardisiert den Weg von der ersten Idee über den Business Case bis zur Umsetzung und zum Test. So lassen sich KI-Agenten schneller entwickeln und bereitstellen. Damit will All for One Agentic AI über einzelne Pilotprojekte hinaus systematisch für den Mittelstand verfügbar machen.

„KI-Agenten können Mitarbeitende von aufwendigen Recherchen, Abstimmungen und Routineaufgaben entlasten. Dafür braucht es aber keine weiteren KI-Demos, sondern produktiv einsetzbare Lösungen, die unseren Kunden klaren Mehrwert bieten. Mit der Agentic Factory schaffen wir den Rahmen, um genau solche KI-Agenten schneller, systematischer und gemeinsam mit Kunden zu entwickeln. So können wir Agentic AI schrittweise für immer mehr Geschäftsprozesse nutzbar machen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Autonomous Enterprise“, erklärt Dr. Ulrich Faisst, CTO der All for One Group.

Die Agentic Factory ist kein Fließband für identische Agenten, sondern ein verbindliches Entwicklungsmodell. Statt jeden KI-Agenten neu und isoliert zu entwickeln, greifen die Teams auf gemeinsame Architekturbausteine, Qualitätskriterien, Templates und eine gemeinsame Codebasis zurück. So übersetzt All for One konkrete Kundenprobleme in kurzen Zyklen in einsatzfähige, skalierbare KI-Agenten. Dadurch verkürzt All for One nicht nur die Entwicklung, sondern auch den Weg in den produktiven Einsatz der standardisierten und wiederverwendbaren Partner Agentic Products.

Von 200 Ideen zu zehn konkreten KI-Agenten

Die Basis für die Agentic Factory legte ein dreimonatiges Entwicklungsprojekt. Aus mehr als 200 Ideen identifizierte All for One die zehn Anwendungsfälle mit dem größten Kundennutzen und setzte sie in einem interdisziplinären Team um. Die Ideen stammen direkt aus dem Beratungsalltag der All-for-One-Consultants. Die zehn daraus entstandenen Partner Agentic Products ergänzen das SAP-Portfolio um konkrete Branchen- und Prozessanforderungen – unter anderem in Sales & Service, Einkauf, Finanzen und Personalwesen. Die Erfahrungen aus der Agenten-Entwicklung flossen schrittweise in das Factory-Modell ein.

Liquidität und Einkauf mit KI optimieren

Zwei Beispiele aus dem Portfolio zeigen, wie KI wirtschaftlichen Mehrwert schafft: In vielen Unternehmen bleiben finanzielle Potenziale ungenutzt – etwa weil erbrachte Leistungen nicht vollständig abgerechnet werden, Verträge unbemerkt auslaufen oder gewährte Rabatte von den Vorgaben abweichen. Hier setzt der „Cash Commander“ an. Er verknüpft Umsatz-, Forderungs- und Liquiditätsdaten und erkennt so unter anderem überfällige Posten oder auslaufende Verträge. Zudem unterstützt er Finanzverantwortliche mit Prognosen und konkreten Maßnahmen – etwa bei der Frage, wie sich ein Großauftrag oder ein Zahlungsausfall auf die Liquidität auswirkt. Recherchen und Abstimmungen, die bislang mehrere Tage dauern konnten, führt der Cash Commander in kurzer Zeit zusammen und schafft so eine fundierte Grundlage für schnelle Entscheidungen.

Der Negotiation of Tail Spend Agent entlastet dagegen den Einkauf, ohne zusätzliche personelle Ressourcen zu binden. Vielen Einkaufsteams fehlt die Kapazität, um auch kleinere Beschaffungsbedarfe zu verhandeln. Innerhalb definierter Beschaffungsregeln kontaktiert der Agent selbstständig Lieferanten, verhandelt Preise, Zahlungs- und Lieferbedingungen und bewertet die Angebote nach wirtschaftlichen Kriterien. Vereinbarte Konditionen können direkt in SAP übernommen werden. Mithilfe des Agenten deckt der Einkauf ein größeres Beschaffungsvolumen ab, realisiert zusätzliche Einsparungen und gewinnt Kapazität für strategische Aufgaben.

Gemeinsam mit Kunden entwickelt und validiert

Ausgangspunkt der KI-Lösungen von All for One ist ein konkretes Kundenproblem. Sie entstehen daher in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen und den Kunden. Die Fachexperten bringen Prozesswissen und konkrete Herausforderungen aus ihrem täglichen Austausch mit Kunden ein. Idee, Nutzen und Nutzererlebnis der KI-Lösungen validiert All for One früh und regelmäßig mit Kunden. Umfassendere und spezialisierte Anwendungen entwickelt All for One gemeinsam mit Kunden in Co-Creation. Die beteiligten Unternehmen können so frühzeitig mitwirken und Funktionen sowie das Nutzererlebnis mitprägen.

Ausblick: Portfolio wird kontinuierlich erweitert

Mit dem Launch überführt All for One die Agentic Factory in einen dauerhaften Entwicklungsmodus. Das Portfolio soll künftig jede Woche um ein bis zwei spezialisierte Partner Agentic Products wachsen. Bestehende Lösungen werden auf Grundlage des Kundenfeedbacks kontinuierlich weiterentwickelt. Interessierte Unternehmen können die Partner Agentic Products kennenlernen, eigene Anwendungsfälle bewerten lassen und sich an künftigen Validierungs- und Co-Creation-Projekten beteiligen.

Über die All for One Group SE

Die All for One Group ist ein internationaler IT-, Consulting- und Service-Provider mit starkem SAP-Fokus. Sie unterstützt über 4.500 Kunden – überwiegend in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz – End-to-End bei der nachhaltigen IT-, Cloud-, KI- und Business-Transformation. Der Anspruch dabei ist es, Technologie in konkreten Business-Nutzen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen SAP Cloud ERP als digitaler Kern sowie KI-Lösungen für intelligente, unternehmensweite und branchenspezifische Prozesse.
Im Geschäftsjahr 2024/25 erzielte All for One einen Umsatz in Höhe von 504 Mio. EUR. Die Gesellschaft mit Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart notiert im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.