Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK
Content Page Introduction

All for Automotive in der Fahrzeugteileindustrie / Punktlandung

Weber-Hydraulik mit SAP-Branchenlösung All for Automotive erfolgreich produktiv gesetzt / 750 SAP User / 2 Standorte in Deutschland und Österreich parallel eingeführt / Geschäftsabläufe auch unternehmensübergreifend harmonisiert / Konjunktur zieht wieder an / Zulieferindustrie steuert weiter auf Neuausrichtung ihrer Prozesse zu

Filderstadt, 19 Juli 2010 – Diese Chance wollte sich Weber Hydraulik Chef Bernhard Herzig unter keinen Umständen entgehen lassen. Während kaum eine Branche die Folgen der Wirtschaftskrise so heftig zu spüren bekam, wie die Fahrzeugteileindustrie, nahm der Spezialist für hydraulische Antriebs- und Steuerungssysteme in Güglingen konsequent die Neuausrichtung seiner Geschäftsprozesse ins Visier, von der Vertriebslogistik über die Produktionslogistik, Beschaffung, Material- und Lagerwirtschaft bis hin zu Qualitätsmanagement, Finanzwesen und Controlling. In den vorangegangenen Boomjahren fehlten für derart tiefgreifende Neuausrichtungsprojekte schlichtweg die Ressourcen.

Trotz oder gerade wegen der Krise hatte Weber Hydraulik die All for One Midmarket AG im Dezember 2008 mit der unternehmensweiten Einführung von SAP beauftragt. Im Mittelpunkt des im Januar 2009 gestarteten Einführungsprojekts stand die SAP (Business All-in-One) Branchenlösung All for Automotive samt zahlreicher Zusatzlösungen für Spezialanforderungen der Zulieferbranche. Die von All for One entwickelte Branchenlösung ist spezifisch auf die in der mittelständischen Zulieferindustrie typischen Geschäftsabläufe voreingestellt, was die Einführungsphase deutlich verkürzt. Abgelöst wurden die bisherigen Finanzsysteme von DCW sowie verschiedene Weber-Eigenentwicklungen. Von der Geschäftsleitung wurde ein sehr sportliches Ziel vorgegeben. Der gleichzeitige Start in Güglingen (Deutschland) und Losenstein (Österreich) mit unternehmensübergreifend harmonisierten Geschäftsprozessen gelang planmäßig dank eines straffen Projektmanagements, mittelstandsbewährter Projektmethoden und einer gut im Markt eingeführten Branchenlösung. Nur wenige Prozesse von Weber Hydraulik mussten in der Installation von All for Automotive angepasst werden.

Geschäftsabläufe auch unternehmensübergreifend harmonisiert

»Alle 14 Teilprojektteams konnten sich auf Unternehmensspezifika, darunter auch anspruchsvolle Spezialbereiche wie Vendor Managed Inventory (Bestandsführung durch den Lieferanten), EDI oder Anbindung eines Hochregallagers konzentrieren. Alle Beteiligten wussten genau, worauf es ankam, haben hervorragend zusammen gearbeitet und ein großes Stück harter Arbeit planmäßig zu Wege gebracht. Rund 800 Beratertage durch All for One Berater aus Deutschland und Österreich sowie zusätzlich rund 20.000 Weber-interne Projektstunden verteilt auf 12 Monate wurden in die Geschäftsprozessorganisation von Weber Hydraulik investiert. Am Tag der Produktivsetzung konnten wir ohne externe Berater mit SAP arbeiten, uneingeschränkt liefern und alles komplett durchbuchen«, freut sich Weber Hydraulik IT-Leiter Jürgen Wirth. »Zudem hatten wir große Schritte in Richtung Harmonisierung unserer Geschäftsabläufen zurückgelegt, auf der wir jetzt zur kontinuierlichen Verbesserung unsere Produktqualität aufsetzen, denn unser Geschäft zeigt Erholungstendenzen«, so Wirth weiter.

»Sehr bewährt hat sich in der Einführungsphase auch der Einsatz des SAP Solution Managers. Diese von SAP ursprünglich vor allem als Prozessdrehscheibe für Service Desk Anforderungen konzipierte Softwareplattform wurde mittlerweile stark in Richtung projektbegleitende Verwaltung der gesamten Lösungsdokumentation ausgebaut. Während der jetzt anstehenden Optimierungsphase, in diese fällt die Einführung der SAP Instandhaltung (PM) sowie der All for One Zusatzlösung Lieferantenbewertung (www.all-for-one.com/zusatzloesungen), arbeiten bei Weber Hydraulik rund 50 Prozessverantwortliche mit dem SAP Solution Manager«, resümiert All for One Projektleiter Lutz Weber.

»Vor rund 10 Jahren wurde mit unserer Lösung eine der ersten Branchenlösungen für Automotive durch SAP zertifiziert. Mittlerweile sind wir zwar nicht die einzigen, die über eine zertifizierte SAP All in One Branchenlösung für die Zulieferindustrie verfügen, wohl aber die nachhaltig Erfolgreichsten«, freut sich Richard Lorenz, Beratungsleiter Automotive bei All for One über die gute Performance der immer wieder verbesserten Lösung und die gute Aufnahme im Kundenmarkt.