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Jahresprognose 2019/20 wegen Corona Virus aufgehoben

Höchste Priorität auf Schutz der Mitarbeiter // Business Continuity gewährleistet // Systembetrieb und Support für Kunden sichergestellt // Schnellstart Pakete für die aktuellen Herausforderungen von Unternehmen // Hohe wiederkehrende Umsätze mit Cloud und Software Support stabilisieren das Geschäft // Lizenz- und Projektgeschäft dürften deutlich zurückgehen // Negative Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis derzeit nicht hinreichend zu ermitteln // Marktkräfte für Transformationsprojekte unvermindert in Takt

Filderstadt, 23. März 2020 – Die hohen Investitionen der zurückliegenden Jahre in Technologien und Prozesse für Service und Business Continuity bewähren sich im Ausnahmezustand umso mehr: Auch aktuell gewährleistet die All for One Group AG, führende Consulting- und IT-Gruppe, ihren über 2.500 Kunden den uneingeschränkten Betrieb und Support ihrer Business Software. Auch in laufenden Projekten ist die Gruppe für ihre Kunden umfänglich tätig. So kann bereits ein erheblicher Teil der Leistungen »remote«, d.h. ohne Beratung vor Ort beim Kunden erbracht werden.

Zudem unterstützt die Gruppe ihre Kunden bei den aktuellen Herausforderungen mit speziellen Schnellstart Paketlösungen, etwa für die Einrichtung von Kurzarbeitergeld oder für digitale Zusammenarbeit in virtuellen Teams aus dem Homeoffice.

Darüber hinaus wurde jetzt erstmals ein Neukunde für SAP S/4HANA gewonnen, der in Anbetracht der Corona Pandemie vollständig »remote« eingeführt werden kann. Damit leistet die All for One Group einen wichtigen Beitrag, um Mitarbeiter und ihre Familien, Kunden und Geschäftspartner zu schützen, Infektionsketten zu durchbrechen und die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Gleichzeitig bereitet sich die All for One Group auf Nachfragerückgänge vor. Zwar entfällt rund die Hälfte ihres Geschäfts auf Cloud und Software Support. Diese wiederkehrenden Umsätze dürften auch weiterhin für stabile Erlöse und Cashflows sorgen und das Geschäft stabilisieren.

Aufgrund vermehrt auftretender Produktionsstopps, Störungen der Lieferketten und behördlich verfügter Beschränkungen muss im Lizenz- und Projektgeschäft hingegen von einer starken Investitionszurückhaltung ausgegangen werden. Ihr Umfang und ihre näheren wirtschaftlichen Auswirkungen auf die All for One Group lassen sich derzeit jedoch weder hinreichend konkret noch verlässlich beziffern. Bereits im Umfeld ihrer ordentlichen Hauptversammlung vom 12. März 2020 hatte die All for One Group AG die erhöhte Risikolage als Folge der weiteren Ausbreitung des Coronavirus kommuniziert.

In einem weiteren Schritt erklärt die Gesellschaft nunmehr ihre am 26. November 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20, einen Umsatz zwischen 375 Mio. und 385 Mio. EUR sowie ein EBIT zwischen 20 Mio. und 22 Mio. EUR, für aufgehoben. Die Prognose 2019/20 ist damit nicht mehr gültig. Zur besseren Planbarkeit der zukünftigen Entwicklungen steht die Gesellschaft in engem Kontakt mit Kunden, Geschäftspartnern und Behörden. Aufgrund der unklaren Wirtschaftslage verbunden mit sich täglich ändernden Maßnahmen und Prognosen liegen derzeit noch keine konkreten und belastbaren Planungsdaten vor. Daher kann die Gesellschaft derzeit keinen konkreten neuen Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20 geben.

Der ohnehin bereits hohe Anpassungsdruck vieler Unternehmen etwa in puncto agiler Arbeitswelten oder cloudbasierter Softwarenutzung, kommt im aktuell vorherrschenden Ausnahmezustand besonders zur Geltung. Projekte können zwar vorübergehend verschoben, kaum jedoch dauerhaft ausgesetzt werden. Nach der bereits im zurückliegenden Geschäftsjahr planmäßig und erfolgreich abgeschlossenen Initialisierung ihrer Strategieoffensive 2022 sieht sich die All for One Group umso mehr richtig aufgestellt, um profitabel zu wachsen, sobald sich die Situation wieder normalisiert hat.