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Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

ARBEITSWEISE VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT SOWIE ZUSAMMENSETZUNG UND ARBEITSWEISE VON DEREN AUSSCHÜSSEN

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten eng und vertrauensvoll im Interesse der Gesellschaft zusammen. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit des Aufsichtsratsgremiums und leitet dessen Sitzungen. Zu­dem hat der Aufsichtsrat Ausschüsse bestellt. Der Vorstand nimmt in der Regel an den Sitzungen des Aufsichtsrats teil, berichtet schriftlich und mündlich zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und Be­schlussvorlagen und beantwortet die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Zudem tagt der Aufsichtsrat re­gelmäßig auch in Abwesenheit des Vorstands.

Nach §7 der Satzung der Gesellschaft bestellt der Aufsichtsrat die Mitglieder des Vorstands und erlässt eine Geschäftsordnung und einen Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand. Der Vorsitzende des Auf­sichtsrats entscheidet, ob die Vorstandsmitglieder an den Sitzungen des Aufsichtsrats teilnehmen. Schließ­lich gibt sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung und erlässt Geschäftsordnungen für seine Aus­schüsse. In seinem Bericht an die Hauptversammlung erläutert der Aufsichtsrat jedes Jahr seine Tätigkeit und die Tätigkeit seiner Ausschüsse. Über die Mitglieder und den Vorsitzenden der Ausschüsse des Aufsichtsrats informieren wir unter Vorstand und Aufsichtsrat. Auf Ebene des Vorstands bestehen keine Ausschüsse.

Für seine Zusammensetzung hat der Aufsichtsrat konkrete Ziele benannt und ein entsprechendes Kompe­tenzprofil für das Gesamtgremium erarbeitet. Das Kompetenzprofil enthält zudem die Diversitätsziele. Wahlvorschläge an die Hauptversammlung orientieren sich grundsätzlich daran. Die Ziele und das Kom­petenzprofil befinden sich unter Vorstand & Aufsichtsrat. Hier wird zudem über den Stand der Umsetzung der gefassten Ziele berichtet.

Bei Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern berücksichtigt der Aufsichtsrat grundsätzlich eine Altersgrenze von 70 Lebensjahren zum Zeitpunkt der Wahl. Im Falle von Vorschlägen zur Wiederwahl eines Aufsichtsratsmitglieds gilt grundsätzlich eine Altersgrenze von 75 Lebensjahren zum Zeitpunkt der Wieder­wahl.

Die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat haben eine – nach ihrer Einschätzung – angemessene Anzahl unabhängiger Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der Eigentümerstruktur der Gesellschaft festgelegt. Der Aufsichtsrat in seiner derzeitigen Zusammensetzung entspricht dieser Fest­legung. Anzahl und Namen der unabhängigen Anteilseignervertreter ergeben sich aus der Darstellung unter Aufsichtsrat.

Bei seinen Einschätzungen zur Unabhängigkeit hat der Aufsichtsrat die in der aktuellen Fassung des Cor­porate Governance Kodex (»Kodex 2020«) genannten Indikatoren eingehend geprüft. So spricht keiner der dort genannten Indikatoren gegen die Einschätzungen des Aufsichtsrats zur Unabhängigkeit. Auch darüber hinaus sind keine Gründe ersichtlich, die dieser Einschätzung entgegenstünden.

Näher erläuterungsbedürftig ist die Einstufung des Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Blazicek als »unabhängig« von der Gesellschaft und deren Vorstand. Josef Blazicek wird trotz seiner Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat der Gesellschaft von derzeit etwas über 12 Jahren (Stand: Nov 2021) als unabhängig angesehen. Er hat in seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrats seine Aufgaben stets ordnungs- und pflichtgemäß sowie mit besonderer Sorgfalt erfüllt. Die weiteren Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat sind daher von seiner Unabhängigkeit überzeugt. Allein der Umstand der langjährigen Mitgliedschaft im Aufsichtsrat begründet keine Zweifel hieran. Weitere Gründe, die seiner Unabhängigkeit entgegenstehen könnten, bestehen nicht. Insbesondere besteht keine wesentliche geschäftliche Beziehung zwischen Josef Blazicek und der Gesellschaft oder einem von dieser abhängigen Unternehmen.

Der Aufsichtsrat beurteilt regelmäßig die Wirksamkeit der Erfüllung seiner Aufgaben als Gesamtgremium und seiner Ausschüsse. Die Selbstbeurteilung erfolgt entlang eines spezifischen Kriterienkatalogs, den der Aufsichtsrat zur Selbstbeurteilung erarbeitet hat.

Der Aufsichtsrat hat die Altersgrenze für die Erst- oder Wiederbestellung von Vorständen auf ein Höchst­alter von 67 Jahren festgelegt.

Aufsichtsrat und Vorstand beraten sich gemeinsam zu zeitlicher Planung und zu geeigneten Maßnahmen, um die sachgerechte Besetzung von Vorstandsposten für die Zukunft langfristig sicherzustellen. Hierbei wird insbesondere auf herausragende fachliche Qualifikation, Erfahrung in der Branche, langjährige Füh­rungserfahrung und persönliche Eignung geachtet. Die hierfür festgelegten Diversitätsziele werden be­rücksichtigt.

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