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Vertrag über Erwerb Steeb unterzeichnet / All for One Midmarket AG

Verhandlungen mit der SAP AG abgeschlossen / All for One übernimmt 100% der Anteile an Steeb / Andreas Naunin wechselt von SAP zur All for One

Filderstadt, 10. November 2011 – All for One und SAP haben ihre am 15. September 2011 bekannt gegebenen, exklusiven Verhandlungen abgeschlossen. Demnach übernimmt die All for One Midmarket AG von der SAP AG, Walldorf, 100% der Anteile an der Steeb Anwendungssysteme GmbH, Abstatt. Der entsprechende Anteilskaufvertrag wurde heute unterzeichnet. Der Vollzug des Erwerbs soll noch in 2011 erfolgen und setzt unter anderem die Freigabe durch die Kartellbehörden voraus. Der Kaufpreis, der größerenteils fremdfinanziert wird, liegt in einem mittleren zweistelligen Millionenbereich und hängt wesentlich von der Bilanzstruktur zum Vollzugszeitpunkt ab.

Nach Abschluss der Integrationsphase (Geschäftsjahr 2011/12 bis 30. September 2012) erwartet die neu formierte All for One mit dem erstmaligen ganzjährigen Einbezug von Steeb im Geschäftsjahr 2012/13 einen Gesamtumsatz von über 160 Mio. EUR. Die angestrebte EBIT-Marge soll dann bereits bei über 5% liegen.

Mit dem Erwerb von Steeb rücken All for One und SAP noch enger zusammen. Andreas Naunin, vormals Leiter Unternehmensbereich Mittelstand und Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland AG & Co. KG, wechselt zur All for One. Das neu formierte Unternehmen betreut die größte installierte SAP-Kundenbasis im deutschsprachigen Mittelstand. Zielsetzung ist es, die führende Position in den wachsenden Märkten für die SAP Business Suite, SAP Business Analytics, SAP Mobile Solutions, SAP Outsourcing Services und SAP Business ByDesign im Mittelstand schneller auszubauen.

Neben Andreas Naunin wird auch Gerd Scheuerer, Leiter Beratung, Service und Support von Steeb, in die bereits aus Wolfgang Räth, Andree Stachowski und Ralf Linha bestehende Geschäftsleitung von All for One berufen. Der aus Lars Landwehrkamp (Vorstandssprecher) und Stefan Land (Finanzvorstand) bestehende Vorstand bleibt unverändert.

Die Basis des neu formierten Unternehmens bilden die strategischen Kernelemente »Mittelstand«, »Branchen Know-how« und »Kundennähe«. Daher bleiben auch nach dem Vollzug des Erwerbs die Standorte von Steeb erhalten. Auch die Betreuung der DCW und SC/400 Kunden wird unverändert weitergeführt. Der Branchenfokus liegt weiterhin im Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilzulieferindustrie und im Projektdienstleisterumfeld, sowie zusätzlich im Technischen Großhandel sowie in der Konsumgüterindustrie. Den geographischen Fokus bildet die D A CH Region. Weltweit operierende Kunden betreut All for One über das von ihr koordinierte United VARs Partnernetzwerk in 57 Ländern.

Michael Kleinemeier, Regional President Region DACH und Geschäftsführer der SAP Deutschland AG & Co. KG: »Mit dem Zusammenschluss von All for One und Steeb entsteht ein starker Partner im deutschsprachigen SAP-Mittelstandsmarkt. Entscheidend für diese neue Aufstellung sind die kräftigen Wachstumspotenziale, die wir hier für SAP selbst, für das neu formierte Unternehmen und für das gesamte Ökosystem im Heimatmarkt Deutschland erwarten«.

Andreas Naunin, Geschäftsleitung All for One: »In meiner Rolle als Verantwortlicher für den Mittelstand in der Geschäftsleitung der SAP Deutschland haben mich All for One und Steeb stets mit tollen Ergebnissen begeistert. Für mich persönlich ist es daher eine besondere Herausforderung und Freude, gemeinsam mit den neuen Kolleginnen und Kollegen die Integration dieser beiden starken Unternehmen mit zu gestalten und die gemeinsame Einheit zum leistungsstärksten SAP Komplettdienstleister im deutschsprachigen Raum zu entwickeln«.

Lars Landwehrkamp, Vorstandssprecher All for One: »Die industrielle Logik der geplanten Übernahme wird praktisch überall auf Anhieb verstanden: zwei starke, gut profitabel und ähnlich aufgestellte SAP-Partner schließen sich zusammen, um gemeinsam noch stärker zu werden. So wollen wir unsere Kunden noch erfolgreicher machen und dazu unter verstärktem Einbezug der vielen SAP-Zukunftsthemen einen echten Mehrwert schaffen«.