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Studie der All for One Steeb AG belegt: Agilität ist im Mittelstand angekommen - aber noch nicht fest etabliert

Für 68 Prozent der Mittelständler ist Agilität strategisches Thema. Im Fokus stehen die Optimierung interner Prozesse, steigender Wettbewerbsdruck und gestiegene Kundenanforderungen. Das Verarbeitende Gewerbe verfolgt die „agile Strategie“ am stärksten. Kultur und Führung werden branchenübergreifend als wichtigste Erfolgsfaktoren gesehen.

Filderstadt, 08. Januar 2019 - Agilität ist aus der modernen Unternehmensstrategie nicht mehr wegzudenken; das gaben knapp 80 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen an. Die IUBH Internationale Hochschule hat in Kooperation mit der All for One Steeb AG, der Allfoye Managementberatung GmbH und dem European Institute for Leadership and Transformation eine Studie zum Thema agile Organisationen im Mittelstand 2018 durchgeführt. Zu diesem Zweck wurden 271 Führungskräfte in Unternehmen verschiedener Branchen und Größen befragt.

Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen verfolgt bereits heute eine agile Strategie. Für elf Prozent der Befragten ist Agilität sogar ein dominanter Aspekt in der Unternehmensstrategie. Damit ist das Thema Agilität mit Nachdruck im deutschen Mittelstand angekommen. Die Studie untersucht im Detail die wichtigsten Handlungsfelder sowie relevante agile Faktoren und setzt diese auch in Bezug zu Kultur und Führung. Im Ergebnis lassen sich klare Handlungsbedarfe ableiten. Im Branchenvergleich ist das verarbeitende Gewerbe deutlich agiler als der Dienstleistungsbereich. Der Handel bildet das Schlusslicht.

Gründe für eine Agilitätsstrategie

Branchenübergreifend lassen sich hingegen deutliche Parallelen bei den Gründen für mehr Agilität erkennen: Die Optimierung interner Prozesse, steigender Wettbewerbsdruck und gestiegene Kundenanforderungen haben in den letzten Jahren den Druck auf mittelständische Unternehmen stark erhöht und erfordern deutliche Veränderungen. Dabei kommt auch dem internen Aspekt, Mitarbeiter stark für Veränderungen zu machen und gleichzeitig zufrieden zu stellen, eine zentrale Rolle zuteil. „Agile Führung wird zum Schlüsselfaktor für Mitarbeiterbindung“, kommentiert Klaus Engels, Geschäftsführer der ILT GmbH European Institute for Leadership and Transformation.

Agilität auch für kleine und mittelständische Unternehmen relevant

Nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch mehr als die Hälfte der befragten KMUs sehen beim Thema Agilität akuten Handlungsbedarf: Knapp 58 Prozent der Befragten sehen agile Unternehmenskultur- und Führung als das relevanteste Themenfeld für die Wettbewerbssicherung in ihrem Unternehmen. Für mehr als die Hälfte der Befragten spielt die Kundenzentrierung eine wichtige oder sogar sehr wichtige Rolle. Agile Tools und Methoden hingegen zeigen die geringste Relevanz im Umfeld der agilen Organisationen.
Verarbeitendes Gewerbe ist deutlich agiler
Mit Blick auf die unterschiedlichen Branchen werden sektorale Unterschiede sehr deutlich: Knapp 74 Prozent der Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes haben Agilität in der Unternehmensstrategie verankert, in Handel und Dienstleistung sind es nur 64,7 Prozent. Auffällig ist, dass im Verarbeitenden Gewerbe die Themen Eigenverantwortung (68 Prozent) und Selbstorganisation (58,5 Prozent) deutlich über diesen Werten im Handel mit 50,9 Prozent bzw. 31,4 Prozent liegen.
Hemmnisse für mehr Agilität im Mittelstand
Bei einem Drittel der befragten Unternehmen ist der Hemmschuh für die Durchführung strategischer Agilitätsprojekte der mangelnde Mut zur Fehlerkultur. Während 68 Prozent der „agilen“ Unternehmen die ständige Weiterentwicklung vorlebt, liegt dieser Wert bei den „Agilitäts-Agnostikern“ bei lediglich 21 Prozent. Ähnlich verhalten sich diese Werte bei den Themen Feedback-Kultur (52 zu 12 Prozent), Lernen (66 zu 25 Prozent) oder offenes Miteinander (64 zu 26 Prozent). Um hier das Gap zu schließen, ist ein Bewusstseinswandel vom Top Management bis hin zu jedem einzelnen Mitarbeiter unumgänglich. Es gilt, die erforderlichen Rahmenbedingungen für einen offenen Umgang mit Fehlern zu schaffen, um mittelständische Unternehmen für die Zukunft agiler zu gestalten. „Agilität bedeutet den Mitarbeitern Vertrauen schenken, eine offene Kommunikation in der Organisation zu pflegen und sich auf ein gemeinsames Ziel zu verständigen“, resümiert Dr. Thomas M. Fischer, Geschäftsführer der Allfoye Managementberatung GmbH.

All for One Steeb AG in Kürze

Die All for One Steeb AG ist führendes IT- und Consulting-Haus und die Nr. 1 im deutschsprachigen SAP Markt. 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen mittelständisch geprägten Unternehmen dabei, in einer digitalen Welt ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Das Leistungsportfolio reicht von der Managementberatung über die Prozessberatung in Fachbereichen bis hin zu kompletten IT-Services für SAP und Microsoft sowie Managed Cloud Services.
Allfoye Managementberatung in Kürze
Die Allfoye Managementberatung GmbH wurde im April 2017 als Managementberatung der All for One Steeb Gruppe gegründet. Sie begleitet Unternehmen bei Strategie- und Transformationsprojekten. Schwerpunkte der Beratung sind Digital Roadmap- und Strategieentwicklung, Geschäftsmodellentwicklung, agile Organisation sowie Change von Führungs-und Unternehmenskultur. Allfoye bringt dazu auch Mittelständler und Startups zusammen, mit dem Ziel des gegenseitigen Lernens sowie der Vermittlung konkreter Kooperationen.

Über das ILT

Das European Institute for Leadership and Transformation (ILT) ist eines der führenden Institute für Executive-Coaching und -Ausbildung sowie eine spezialisierte Netzwerkorganisation in Deutschland und Europa. Das ILT unterstützt Unternehmen und Führungskräfte bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Diese ergeben sich durch eine sich verändernden Gesellschaft, neue Kundenanforderungen, neue Wettbewerber, hohe Marktdynamiken und technologische Möglichkeiten. Durch diese Einflüsse werden Führungsaufgaben auf allen Ebenen anspruchsvoller und komplexer, wodurch ein erhöhter Zeit- und Leistungsdruck entsteht. Darüber hinaus erfordert die Digitalisierung neue Denkstrukturen und Transformationskompetenz. Zusätzlich zum operativen Geschäft gilt es, personelle und strukturelle Veränderungen zu bewältigen. Das ILT vernetzt Führungspersönlichkeiten miteinander und verbindet Austausch und Lernen auf unterschiedliche Weise. Der Schwerpunkt des Handelns ist „State-of-the-Art“ Leadership. Durch die enge Verknüpfung von Old Economy, New Economy und Wissenschaft unterstützt das ILT Unternehmen bei der digitalen Transformation.

Link zur Studie
www.allfoye.com/agil