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Endgültige Zahlen zum Geschäftsjahr 2019/20 // Robustes Wachstum in der Cloud // Dividendenvorschlag erneut bei 1,20 EUR je Aktie

Umsatz: 355,4 Mio. EUR (minus 1% zum Vorjahr) / Cloud Services & Support Erlöse: 77,1 Mio. EUR (plus 9% zum Vorjahr) / Anteil wiederkehrender Erlöse steigt auf 52% (Vorjahr: 49%) / Lizenzumsätze: 25,5 Mio. EUR (minus 38% zum Vorjahr) // Periodenergebnis: 13,1 Mio. EUR (plus 28% zum Vorjahr) // Dividendenvorschlag: 1,20 EUR je Aktie // Starke Pipeline für neues Abonnement Modell CONVERSION/4 zum Umstieg auf SAP S/4HANA // Neu entwickeltes Kundenvorteilsprogramm EDGE/4

Filderstadt, 11. Dezember 2020 – Nach der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung veröffentlicht die All for One Group SE, führende Consulting- und IT-Gruppe, heute ihre endgültigen Zahlen (IFRS) für den Zeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 (inkl. Erstanwendung IFRS 16).

Mit einem robusten Wachstum bei den wiederkehrenden Umsätzen mit Cloud Services & Support (plus 9% auf 77,1 Mio. EUR) sowie mit Software Support (plus 5% auf 109,3 Mio. EUR) konnte die All for One Group die Nachhaltigkeit ihrer Umsätze erneut verbessern und ihr Geschäftsmodell weiter stärken. Mit zusammen 186,4 Mio. EUR (plus 7%) machen die wiederkehrenden Umsätze nunmehr 52% (2018/19: 49%) vom Gesamtumsatz aus. Trotz rezessionsbedingt deutlich rückläufiger Lizenzerlöse (minus 38% auf 25,5 Mio. EUR) konnte das Vorjahresniveau der Consulting & Services Erlöse (2019/20: 143,5 Mio. EUR) gehalten werden. Das im Zuge der Strategieoffensive 2022 weiter ausgebaute Leistungsportfolio, etwa IoT & Machine Learning, Cyber Security & Compliance oder New Work & Collaboration, sowie der erweiterte Kundenzugang im gehobenen Mittelstand kommen hier vermehrt zur Geltung und stellen das Beratungsgeschäft auf eine breitere Geschäftsgrundlage. Die Gesamterlöse von 355,4 Mio. EUR liegen damit nur leicht (minus 1%) unter dem Vorjahresniveau von 359,2 Mio. EUR.

Seit dem 1. Oktober 2019 bilanziert die All for One Group nach IFRS 16 (»Leasingverhältnisse«). Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst (modifiziert retrospektive Methode). Das EBITDA liegt bei 41,3 Mio. EUR (2018/19: 25,6 Mio. EUR), ein Plus von 61%. Die EBITDA-Marge vom Umsatz beträgt 11,6% (2018/19: 7,1%). Ohne IFRS 16 läge das EBITDA um 26% über dem Vorjahresniveau.

Nahezu unbeeinflusst von IFRS 16 ist das EBIT, das um 53% auf 19,3 Mio. EUR angestiegen ist. Die EBIT-Marge beträgt demnach 5,4% (2018/19: 3,5%). Das EBIT 2019/20 enthält jedoch einen Sonderertrag (0,5 Mio. EUR) aus angepassten Pensionszusagen (Schweiz), das EBIT 2018/19 (12,6 Mio. EUR) hingegen Sonderkosten (7,0 Mio. EUR) der Strategieoffensive 2022. Unter Berücksichtigung aller vorgenannten Sondereffekte weist das EBIT 2019/20 demnach einen leichten Rückgang um 0,8 Mio. EUR (minus 4%) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert aus.

Das EBT beträgt 17,9 Mio. EUR (plus 48%), das Periodenergebnis 13,1 Mio. EUR (plus 28%), das Ergebnis je Aktie 2,55 EUR (plus 24%). In den korrespondierenden Vorjahreszahlen (2018/19) waren zudem einmalige Steuer- und Zinserträge in Höhe von 2,9 Mio. EUR bzw. 0,3 Mio. EUR enthalten.

Die Bilanzsumme ist um 26% auf 250,7 Mio. EUR angestiegen und enthält eine Bilanzverlängerung um 32,9 Mio. EUR (IFRS 16) sowie um 25,0 Mio. EUR (Ausgabe und Tilgung von Schuldscheindarlehen). Die flüssigen Mittel sind von 28,5 Mio. auf 69,1 Mio. EUR (30. Sep 2020) angestiegen. Die Eigenkapitalquote zum 30. September 2020 liegt bei 35% (30. Sep 2019: 41%), die Anzahl der Mitarbeiter bei 1.841 und damit nahezu auf Vorjahresniveau (30. Sep 2019: 1.846). Der ordentlichen Hauptversammlung am 11. März 2021 soll eine Dividende in Höhe von erneut 1,20 EUR je Aktie vorgeschlagen werden.

All for One Group CEO Lars Landwehrkamp: »Die Pandemie hat unser aller Leben schlagartig verändert. Mit einer unglaublichen Solidarität unserer Mannschaft haben wir schnell und konsequent reagiert, etwa mit Homeoffice, mit Collaboration-Tools, Remote-Projektarbeit, Corona Schnellstartpaketen, Online-Workshops und einem OnAir-Konzept für das Mittelstandsforum. Im Lockdown wurde zudem CONVERSION/4, unser neues Abonnement-Modell für den Umstieg auf SAP S/4HANA auf Basis von Bluefield und CrystalBridge aus der Partnerschaft mit SNP geboren. Die Resonanz darauf ist jetzt bereits enorm. In sehr kurzer Zeit haben wir eine tolle Pipeline aufgebaut und die ersten Kundenverträge abgeschlossen. Rezessionsbedingt werden viele Gespräche aktuell jedoch selten zur Unterschrift führen. Den Start einer Umstiegswelle erwarten wir erst nach Rückkehr zur Normalität. Um dazu auch den Kontakt mit unseren über 2.500 Kunden weiter zu vertiefen, haben wir mit EDGE/4 ein neuartiges, 4-stufiges Kundenvorteilsprogramm mit klaren gegenseitigen Vorteilen und Verpflichtungen entwickelt und mit großer Resonanz erstmals am Mittelstandsforum Ende November vorgestellt«.

Auch im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 dürften das schwierige Marktumfeld weiter anhalten und große SAP S/4HANA Projekte ausbleiben, ehe ab dem Frühjahr 2021 eine deutliche Entspannung der weltweiten Pandemie für spürbar steigende Auftragseingänge sorgen könnte. Insgesamt rechnet die All for One Group für das Geschäftsjahr 2020/21 beim Umsatz mit einem leichten Anstieg. Das EBIT soll sich in einer Spanne von 17,5 Mio. bis 20,5 Mio. EUR bewegen. Das derzeit größte Risiko ist die Entwicklung der Absatzmärkte der Gesellschaft aufgrund der weltweiten Pandemie.

Ihren endgültigen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019/20 veröffentlicht die All for One Group SE planmäßig zur Bilanzpressekonferenz am 16. Dezember 2020.