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Ad-hoc: Zahlen zum 1. Halbjahr 2019/20 // Wachstumspläne durch weltweite Pandemie vorübergehend beeinträchtigt

Ungeprüfte Ergebnisse: Umsatz: 182,2 Mio. EUR (plus 1% zum Vorjahr) // EBIT: 9,4 Mio. EUR (minus 6% zum Vorjahr) // Corona-Pandemie erschwert Neueinschätzung der Prognose 2019/20 // Verstärkter Digitalisierungs- und Transformationsschub erwartet

Filderstadt, 6. Mai 2020 – Die All for One Group AG, führende Consulting- und IT-Gruppe, veröffentlicht heute ihre ungeprüften Ergebnisse für den Zeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 31. März 2020 (inkl. Erstanwendung IFRS 16) zusammen mit einer Neueinschätzung ihrer Prognose 2019/20.

Die stark rückläufige Investitionsneigung und ausbleibende Nachlizenzierungen führten bei den Einmalumsätzen aus dem Verkauf von Software Lizenzen im Halbjahresvergleich zu einem Rückgang auf 15,9 Mio. EUR (minus 27%). Bei den wiederkehrenden Umsätzen mit Cloud Services und Support wurde ein Plus von 11% auf 37,7 Mio. EUR erzielt. Insgesamt sind die wiederkehrenden Erlöse im Halbjahresvergleich um 8% auf 91,9 Mio. EUR gestiegen. Darin enthalten sind neben den vorgenannten Cloud Services und Support Umsätzen auch die Software Support Umsätze (plus 6% auf 54,2 Mio. EUR). Der Anteil der wiederkehrenden Erlöse am Gesamtumsatz stieg somit auf 50% (Okt 2018 – Mrz 2019: 47%). Unter Einbezug der Umsätze mit Consulting und Services (plus 1% auf 74,4 Mio. EUR) wurden im Halbjahreszeitraum (Okt 2019 – Mrz 2020) Gesamterlöse in Höhe von 182,2 Mio. EUR (plus 1%) erzielt.

Seit 1. Oktober 2019 bilanziert die All for One Group AG nach IFRS 16 (»Leasingverhältnisse«). Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst (modifiziert retrospektive Methode).

Das EBITDA liegt daher bei 20,6 Mio. EUR (Okt 2018 – Mrz 2019: 15,6 Mio. EUR), ein Plus von 32%. Die EBITDA-Marge vom Umsatz beträgt 11,3% (Okt 2018 – Mrz 2019: 8,6%). Ohne IFRS 16 läge das EBITDA um 3% über Vorjahresniveau.

Nahezu unbeeinflusst von IFRS 16 ist das EBIT, das um 6% auf 9,4 Mio. EUR zurückgegangen ist. Die EBIT-Marge beträgt demnach 5,2% (Okt 2018 – Mrz 2019: 5,5%). Im Vorjahreswert von 10,0 Mio. EUR waren einmalig separat ausgewiesene Sonderkosten (minus 1,0 Mio. EUR) der Strategieoffensive 2022 enthalten. Somit lag das vergleichbare EBIT des Vorjahreszeitraums (ohne Sonderkosten) bei 11,0 Mio. EUR. Der so ermittelte EBIT-Rückgang um 1,6 Mio. auf 9,4 Mio. EUR (minus 14%) im Halbjahreszeitraum (Okt 2019 – Mrz 2020) ist vor allem auf vermehrt ausgebliebene Einmalerlöse aus Lizenzverkäufen sowie auf Verzögerungen in Kundenprojekten zurückzuführen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind zwar auch weiterhin nicht konkret abschätzbar, die Wachstumspläne aus der Zeit vor der Krise werden jedoch beeinträchtigt. Der Umsatz 2019/20 könnte nunmehr leicht unter Vorjahresniveau (Umsatz 2018/19: 359,2 Mio. EUR) liegen. Beim EBIT 2019/20 hingegen dürfte der Rückgang gegenüber dem vergleichbaren EBIT (»EBIT angepasst«) des Vorjahres in Höhe von 19,8 Mio. EUR (Geschäftsjahr 2018/19) deutlich stärker ausfallen. Bei dem »EBIT angepasst« handelt es sich um das Betriebsergebnis (EBIT) des Vorjahres in Höhe von 12,6 Mio. EUR, das um die Sondereffekte des Geschäftsjahres 2018/19 in Höhe von 7,2 Mio. EUR bereinigt ist (siehe Geschäftsbericht 2018/19, Textziffer 3.4).

Abhängig vom weiteren Verlauf der rezessiven Phase in den wichtigsten Industrienationen der Welt könnte die All for One Group die finanziellen Ziele ihrer Strategieoffensive 2022, ein Umsatzvolumen zwischen 550 Mio. und 600 Mio. EUR sowie eine EBIT-Marge über 7%, nicht bereits im Geschäftsjahr 2022/23, sondern erst später erreichen.

Nach der bereits im Vorjahr abgeschlossenen Initialisierung ihrer Strategieoffensive sieht sich die All for One Group AG richtig aufgestellt, um profitabel zu wachsen, sobald sich die Märkte wieder normalisieren. Ihren vollständigen Halbjahresfinanzbericht zu den 6-Monatszahlen 2019/20 veröffentlicht die All for One Group AG planmäßig am 8. Mai 2020.