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9-Monatszahlen 2019/20 // Deutlicher Anstieg bei EBIT und operativer Marge // Pandemie verändert Arbeitsweise // Innovatives Abo-Modell für die SAP Transformation gelauncht

Ungeprüfte Ergebnisse: Umsatz: 267,3 Mio. EUR, auf Vorjahresniveau // Cloud Services & Support Erlöse: 57,0 Mio. EUR (plus 11% zum Vorjahr) // Lizenzumsätze: 20,5 Mio. EUR (minus 32% zum Vorjahr) // Anteil wiederkehrender Erlöse steigt auf 52% (Vorjahr: 48%) // EBIT: 14,5 Mio. EUR (plus 37% zum Vorjahr); um Sonderkosten im Vorjahr angepasst (plus 10% zum Vorjahr) // Revidierte Prognose 2019/20 bestätigt // Umwandlung in All for One Group SE vollzogen // Strategische Initiative mit SAP, Microsoft und SNP für SAP S/4HANA Conversion und Innovation per Abo-Modell aus der Azure Cloud

Filderstadt, 5. August 2020 – Die All for One Group SE, führende Consulting- und IT-Gruppe, veröffentlicht heute ihre ungeprüften Ergebnisse für den Zeitraum vom 1. Oktober 2019 bis 30. Juni 2020 (inkl. Erstanwendung IFRS 16).

Pandemie-bedingte Verzögerungen von Kunden­projekten und ausbleibende Nachlizenzierungen führten bei den Einmalumsätzen aus dem Verkauf von Software Lizenzen im 9-Monatsvergleich zu einem deutlichen Rückgang auf 20,5 Mio. EUR (minus 32%).

Bei den wiederkehrenden Umsätzen mit Cloud Services und Support wurde ein Plus von 11% auf 57,0 Mio. EUR erzielt. Ein Kernbaustein der Strategieoffensive 2022 zur Steigerung der wiederkehrenden Erlöse befindet sich damit auch weiterhin auf einem robusten Wachstumskurs.

Insgesamt sind die wiederkehrenden Erlöse im 9-Monatsvergleich um 7% auf 138,5 Mio. EUR gestiegen. Darin enthalten sind neben den vorgenannten Cloud Services und Support Umsätzen auch die Software Support Umsätze (plus 5% auf 81,5 Mio. EUR). Der Anteil der wiederkehrenden Erlöse am Gesamtumsatz stieg somit auf 52% (Okt 2018 – Jun 2019: 48%).

Die Umsätze mit Consulting und Services (108,3 Mio. EUR) sowie die Gesamterlöse (267,3 Mio. EUR) des 9-Monatszeitraums (Okt 2019 – Jun 2020) bewegen sich auf Vorjahresniveau.

Seit 1. Oktober 2019 bilanziert die Gesellschaft nach IFRS 16 (»Leasingverhältnisse«). Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst (modifiziert retrospektive Methode). Das EBITDA liegt bei 31,0 Mio. EUR (Okt 2018 – Jun 2019: 19,2 Mio. EUR), ein Plus von 61%. Die EBITDA-Marge vom Umsatz beträgt 11,6% (Okt 2018 – Jun 2019: 7,2%). Ohne IFRS 16 läge das EBITDA um 26% über Vorjahresniveau.

Nahezu unbeeinflusst von IFRS 16 ist das EBIT, das um 37% auf 14,5 Mio. EUR angestiegen ist. Die EBIT-Marge beträgt demnach 5,4% (Okt 2018 – Jun 2019: 3,9%). Im Vorjahreswert von 10,5 Mio. EUR waren einmalig separat ausgewiesene Sonderkosten (minus 2,6 Mio. EUR) der Strategieoffensive 2022 enthalten. Somit lag das vergleichbare EBIT des Vorjahreszeitraums (ohne Sonderkosten) bei 13,1 Mio. EUR. Folglich wurde ein EBIT-Anstieg um 1,4 Mio. auf 14,5 Mio. EUR (plus 10%) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert erzielt.

Neben dem robusten Wachstum der wiederkehrenden Erlöse hat vor allem auch die konsequente Umsetzung der veränderten Arbeitsweise mit Skaleneffekten aus erhöhten Remote-Consulting Anteilen und stark rückläufigen Reisekosten zu dieser positiven Ergebnisentwicklung beigetragen.

Das EBT beträgt 13,4 Mio. EUR (plus 32%), das Periodenergebnis 9,4 Mio. EUR (minus 6%), das Ergebnis je Aktie 1,86 EUR (minus 8%). In den korrespondierenden Vorjahreszahlen (Okt 2018 – Jun 2019) waren jedoch einmalige Steuer- und Zinserträge in Höhe von 2,9 Mio. EUR bzw. 0,3 Mio. EUR enthalten.

Aufgrund der erstmaligen Bilanzierung nach IFRS 16 und der Ausgabe neuer Schuldscheindarlehen im aktuellen Geschäftsjahr ist die Bilanzsumme um 22% auf 243,6 Mio. EUR angestiegen. Die Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2020 liegt daher bei 35% (30. Sep 2019: 41%), die Anzahl der Mitarbeiter bei 1.816 und damit nahezu auf Vorjahresniveau (30. Jun 2019: 1.821).

All for One Group SE CFO Stefan Land: »In sehr kurzer Zeit hat die Pandemie unsere Arbeitsweise und die unserer Kunden grundlegend verändert. Den Digitalisierungsschub spüren wir nunmehr auf breiter Front. Unser Geschäftsmodell ist für diese rasante Weiterentwicklung wie geschaffen. Unsere Mannschaft zieht großartig mit. Auch unsere Kunden haben nun die Vorteile unserer Remote-Services erkannt. Innovative Wege gehen wir auch in der Transformation unserer Kunden. Mit Conversion/4 bietet die All for One Group ein neuartiges Abomodell für die SAP Transformation. Dabei erhält der Kunde zum festen monatlichen Preis die SAP S/4HANA Conversion sowie SAP-Services inklusive Betrieb in der Azure Cloud. Die technologische Basis für dieses im gesamten SAP-Markt derzeit wohl einzigartige Betreuungs- und Preismodell liefern unsere Partnerschaften mit SAP, Microsoft und nun auch SNP, deren SNP Bluefield-Methode den Umstieg auf SAP S/4HANA deutlich erleichtert. Wenn die Pandemie überwunden ist, erwarten wir eine Umstiegswelle auf SAP S4/HANA«.

An ihrer am 6. Mai 2020 revidierten Prognose für 2019/20 hält die Gesellschaft unverändert fest. Der Umsatz dürfte leicht unter dem Vorjahresniveau (Umsatz 2018/19: 359,2 Mio. EUR), das EBIT 2019/20 stärker unter 19,8 Mio. EUR (angepasstes EBIT Geschäftsjahr 2018/19, siehe Geschäftsbericht 2018/19, Textziffer 3.4) liegen.

Ihre vollständige Quartalsmitteilung zu den 9-Monatszahlen 2019/20 veröffentlicht die All for One Group SE planmäßig am 7. August 2020.