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Shimadzu Europa

Die Shimadzu Europa GmbH setzt SAP ERP bei knapp 330 Anwendern ein. Zum Einsatz kommen FI, CO, MM, SD, WM, LES, CS (Servicevereinbarungen, Installationsmanagement, Serviceabwicklung) und CRM.
  • Branche

    Maschinen- & Anlagenbau, Elektroindustrie
  • Thema

    Intelligentes ERP

Kundennutzen

  • Einheitliche Prozesse in allen Niederlassungen
  • Reduzierung von Eingaben bei diversen Abläufen
  • Konsolidierung europaweit

Shimadzu Europa - Das Unternehmen

Weltweit führender Hersteller in der instrumentellen Analytik und in der Medizintechnik. Produktlinien im Bereich Analytik: Chromatographie, Spektroskopie, Biotechnologie u.a. Produktlinien im Bereich Medizintechnik: Röntgen-Systeme, Ultraschallgeräte und Flat-Panel-Detektoren.

Das SAP-Projekt

Um die Unternehmensstrategie erfolgreich umzusetzen, hat sich das Unternehmen dafür entschieden, eine europaweit einheitliche Lösung mit betriebwirtschaftlichen und vertrieblichen Anwendungen einzuführen. Damit sollen die Geschäftsprozesse in Verwaltung, Vertrieb, Kundenservice und Logistik vereinfacht und effizienter gestaltet werden. Darüber hinaus soll die Lösung Shimadzu auch als Führungsinstrument dienen, um künftig bessere und schnellere Entscheidungen treffen zu können.

Die Welt der Daten verbessern: Durch einheitliche Daten und Prozesse verspricht sich Shimadzu mehr Transparenz, Aktualität und eine bessere Planung. Dies war optimierungsbedürftig, da Shimadzu bis dahin eine Systemlandschaft mit diversen Insellösungen im Einsatz hatte. »Wir hatten teilweise die Daten aus unserem alten System gezogen, in Excel ?veredelt? und anschließend wieder an anderer Stelle ins alte System eingespielt. Ziel ist es jedoch, alle Daten nur noch ein Mal eingeben zu müssen und dann von überall und jederzeit auf diese zugreifen zu können.?, so Jürgen Semmler, Director German Operations bei Shimadzu Deutschland GmbH.

Mit CRM besser im Spiel: Auch im Außendienst war die Datenqualität bisher unbefriedigend. Dieser musste viele Daten manuell einpflegen, wodurch eine relativ hohe Fehlerquote entstand. Mit der Einführung der Anwendungen für das Customer Relationship Management (CRM) und Mobile Sales soll die Dateneingabe der Außendienstmitarbeiter von Anfang an verbessert werden. Die Außendienstmitarbeiter geben künftig alle Kunden- und Interessentenaktivitäten ein, wodurch eine bessere Planung der Aufträge sowie der zu erwartenden Absätze möglich ist.

Die Außendienst wird zeitnah alle Belege für seine Aufträge, alle Kundendaten sowie sämtliche Marketinginformationen erhalten -beispielsweise wann ein Kunde an einem Workshop teilgenommen oder eine Messe besucht hat. Mit diesen Daten können Marketing und Vertrieb gezielte Aktivitäten durchführen.

Von den mobilen Anwendungen profitiert aber nicht nur der Vertrieb, auch der Kundenservice kann mit der Anwendung den Bedarf an Ersatzteilen besser planen und so eine schlanke und kostengünstige Versorgung mit Ersatzteilen sicherstellen.

Ziel von Shimadzu ist es, sowohl im Vertrieb als auch im Kundenservice den Ist-Zustand genau festzustellen und interne Benchmarks durchzuführen, um Optimierungsmöglichkeiten zu finden. »Heute stellen wir unsere Produkte her und legen sie ins Lager. Künftig wollen wir nachfrageorientiert produzieren, um die Durchlaufzeiten zu reduzieren, die Lagerbestände genauer kontrollieren zu können sowie die Lieferzeiten zu unseren Kunden zu verkürzen. Damit würden wir in unserer logistischen Kette weniger Kapital binden«, beschreibt Semmler die Zukunft bei Shimadzu.

Bei der Entscheidung, welche Software eingeführt werden sollte, hatte Shimadzu Europa freie Hand. In einer Ausschreibung entschied sich das Unternehmen für eine SAP-Lösung. Ausschlaggebend dafür waren insbesondere Internationalität und Zukunftssicherheit. Der Auftrag für die Systemeinführung ging an das SAP-Systemhaus Steeb. »Wir haben mit Steeb schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Außerdem haben wir uns Vorteile bei der Datenübernahme in die SAP-Lösung versprochen, da Steeb das Altsystem bestens kannte. Und nicht zuletzt hat Steeb auch die beste Vorstellung in einer Wettbewerbspräsentation gehalten«, erläutert Semmler die Auswahl seines neuen und alten IT-Dienstleisters. Die Einführung der Software erfolgte in drei Phasen. In der ersten Phase wurde SAP ERP und SAP CRM in der europäischen Zentrale eingeführt. In der zweiten Phase wurde die Lösung in der Deutschlandzentrale ausgerollt und die dazugehörigen sieben technischen Büros angebunden. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Anwendungen für den Vertrieb, Außendienst und den Kundenservice.

Nach der Einführung in Deutschland wird der sukzessive Rollout des Systems in den europäischen Niederlassungen erfolgen. Damit stellt Shimadzu sicher, dass europaweit eine einheitliche Lösung für alle Geschäftsprozesse eingeführt wird, wobei lokale Adaptionen des SAP-Systems im Rahmen jederzeit möglich sind. Abschließend können rund 350 Mitarbeiter mit den Anwendungen für das Finanzwesen, Controlling, Materialwirtschaft, Vertrieb, Logistik, Kundenservice, Kundenbeziehungsmanagement und Mobile Sales arbeiten. Das IT-System wird Shimadzu künftig selbst betreiben, den First Level Support soll Steeb übernehmen.