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Berliner Glas

Die Berliner Glas KGaA Herbert Kubatz GmbH & Co. setzt SAP ERP seit 2007 ein, mit derzeit 530 Anwendern. Der Roll-out erfolgte in mehreren Stufen mit der Anbindung von Tochtergesellschaften in den USA, der Schweiz und China. Abgelöst wurde Baan IV.
  • BRANCHE

    Geräte- und Komponentenbau, Elektroindustrie
  • THEMA

    Intelligentes ERP

Kundennutzen

  • Einheitliche Datenbasis
  • Bessere Engpassermittlung
  • Verbesserung der Termintreue

Berliner Glas - Das Unternehmen

Die Berliner Glas Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter optischer Schlüsselkomponenten, Baugruppen und Systeme sowie hochwertig veredelter technischer Gläser. Mit dem Verständnis für optische Systeme und optische Fertigungstechnik entwickelt, fertigt und integriert die Berliner Glas Gruppe für ihre Kunden Optik, Mechanik und Elektronik zu innovativen Systemlösungen. Diese Lösungen kommen weltweit in der Halbleiterindustrie, der Laser- und Weltraumtechnik, der Medizintechnik, der Messtechnik, der Analytik, Verteidigung oder Displayindustrie zum Einsatz.
Zur Berliner Glas Gruppe gehören Gesellschaften in Deutschland, der Schweiz, China und den USA. Das eigentümergeführte Familienunternehmen wurde im Jahr 1952 gegründet. Berliner Glas beschäftigt in Berlin rund 600 Mitarbeiter, in der Berliner Glas Gruppe arbeiten insgesamt mehr als 1.100 Mitarbeiter.

Das SAP-Projekt

Seit der Jahrtausendwende hat sich Berliner Glas durch Übernahmen stetig organisch vergrößert und auch die Produktpalette ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Die bisher in drei Niederlassungen genutzte Unternehmenssoftware Baan IV stieß dadurch an ihre Grenzen. Ein Releasewechsel wurde nötig, um die gestiegenen Anforderungen insbesondere in der Produktion, der Produktionsabwicklung und der Kapazitätsplanung erfüllen zu können. Da schnell klar war, dass der Releasewechsel sehr umfangreich ausfallen würde und einer komplett neuen Softwarelösung nahekam, wurde die Entscheidung von der taktischen auf die strategische Ebene gehoben.

In die engere Wahl für eine integrierte Unternehmenssoftware fielen schließlich mehrere mittelständische ERP-Lösungen. Nachdem Baan verkauft wurde und Berliner Glas die Weiterentwicklung der Software unsicher erschien, entschied sich das Unternehmen für einen Anbieterwechsel. Der Markführer SAP zeigte sich gerade bei den Themen Zukunftssicherheit und Integrationsfähigkeit als die geeignetere Alternative. Hinzu kamen die besseren Entwicklungsmöglichkeiten für die gesamte Firmengruppe. Denn die Tochter SwissOptic nutzt bereits seit einigen Jahren SAP. Auch die Funktionalitäten von SAP ERP haben überzeugt, da sie die Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens am besten abbildeten.

Für die Auswahl eines SAP-Dienstleisters, der Berliner Glas bei der Einführung der neuen Software unterstützen sollte, wurde eine mehrstufige Ausschreibung durchgeführt. Dabei konnte sich der SAP-Lösungsanbieter All for One Steeb durchsetzen. Die integrierte ERP-Lösung und die überzeugende Beratungsqualität haben letztendlich den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten einer SAP-Lösung von All for One Steeb gegeben, erläutert die Geschäftsführung von Berliner Glas. Aber nicht nur die Führungsebene, auch die Fachabteilung hatte einen guten Eindruck von All for One Steeb. Besonders hervorgehoben wurden die umfangreiche Sachkompetenz sowie das starke Team im Hintergrund. Auch das Know-how und die Erfahrung der Berater bei Einführungsprojekten für Auftragsfertiger hätten sofort überzeugt.

Mittelstandsgerechte Einführung
Die Umstellung auf SAP ERP sollte zunächst am Berliner Standort erfolgen. Die Niederlassungen in Schwäbisch Hall und Syrgenstein waren erst in einem zweiten Projekt geplant. Primäres Ziel bei der Einführung von SAP ERP war es, die abteilungsübergreifenden Abläufe in den Standorten zu verbessern.

Um die wichtigsten Unternehmensprozesse zu definieren, wählte Berliner Glas mehrere Hauptanwender aus. Diese legten gemeinsam die grundlegenden Abläufe ihrer Bereiche Personalwesen, Finanzwesen, Controlling, Materialmanagement, Vertrieb, Qualitätsmanagement und Produktionsplanung fest und stellten diese den Beratern vor. All for One Steeb nutzte für die Einführungsphase die hauseigene Customizing-Werkstatt. Dabei wird mit einer standardisierten Methode ein speziell auf die Kundenanforderungen abgestimmter Prototyp erstellt. Dieser bildet bereits rund 70 Prozent der Prozesse ab und wird anschließend ressourcenschonend implementiert. Nach nur zwei Monaten ging es ans Feintuning. Der Prototyp wurde modulweise weiter ausgebaut, um von den Hauptprozessen auf die Nebenprozesse, auf Spezifika und Sonderfälle zu kommen. Es war eine große Herausforderung, die Schnittstellen zwischen den einzelnen Modulen sauber abzubilden.

Nach nur neun Monaten Einführungszeit konnte Berliner Glas schließlich pünktlich die neue Unternehmenslösung live schalten. Und es funktionierte. Alle Produkte konnten termingerecht geliefert werden, der Ressourcenbedarf stockte zu keiner Zeit und auch die Produktion verlief gut.


In die Zukunft
Nach einem Jahr lässt sich bilanzieren, dass durch die Einführung der SAP-Lösung eine höhere Datentransparenz erreicht wurde. Dadurch kann das High-Tech-Unternehmen schneller liefern und den Produkten eine bessere Preiskalkulation zugrunde legen. Die Datenbasis von SAP hilft Berliner Glas, schneller Auskünfte treffen und genauer kalkulieren zu können. Es ist nun möglich, genau zu sagen, was die einzelnen Leistungen kosten, wo Engpässe zu erwarten sind und wo die Mitarbeiter schneller reagieren müssen. Alle Unternehmensbereiche sind durch die integrierten Prozesse besser aufeinander abgestimmt. Von diesen Prozessinnovationen profitieren auch die Kunden, da durch die bessere Terminübersicht und -abstimmung die Liefertreue verbessert werden konnte.