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Krankenhäuser in Gefahr

In Zeiten von Corona haben Hacker Hochkonjunktur. Doch nicht nur mittelständische Betriebe sind Ziel der Attacken, sondern auch das deutsche Gesundheitswesen.

Skrupellose Erpresser nutzen die Corona-Krise aus und greifen mit Ransomware deutsche Krankenhäuser an. Damit gefährden sie Menschenleben. Die Hospitäler müssen sich einer ganz neuen (IT-)Sicherheitslage stellen, so wie Fresenius aus Bad Homburg.Der Gesundheitskonzern wird Anfang Mai 2020 Opfer einer Cyberattacke, die dazu führt, dass die Produktion an einigen Standorten stillsteht. Das Unternehmen bekräfigt, dass „unsere Produktion insgesamt mit gewissen Einschränkungen fortgesetzt werden kann und auch die Versorgung der Patientinnen und Patienten in unseren Krankenhäusern und Dialyseeinrichtungen jederzeit gewährleistet ist.“ Doch zu Art und Ausmaß Schadsoftware macht Firmensprecher Steffen Rinas keine Aussage. Vorwurf an die Regierung: Fehlende Unterstützung.