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Abweichungen von den Empfehlungen des Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der All for One Group AG erklären, dass den Empfehlungen der von der Deutschen Bundesregierung eingesetzten Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der zuletzt am 7. Februar 2017 geänderten Fassung ab deren Bekannt­machung am 24. April 2017 – abgesehen von den nachstehend erläu­terten Ausnahmen – bereits entsprochen wurde, derzeit entsprochen wird, und auch zukünftig entsprochen werden soll.

Bei den folgenden Punkten handelt es sich um Abweichungen von den Empfehlungen:

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass der Aufsichtsrat auch ohne einen Selbst­behalt seine Aufgaben verantwortungsbewusst und motiviert in vollem Umfang wahrnimmt, so dass die D&O-Versicherung für die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft weiterhin keinen Selbstbehalt vorsieht.

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass eine klare Vergütungsperspektive eine entscheidende Voraussetzung für die Gewinnung der bestmöglichen Kandidaten ist. Daher sehen die Anstellungsverträge der Vorstandsmitglieder keine Begrenzung der Vergütung bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit vor.

Vorstand und Aufsichtsrat der All for One Group AG werden der am 12. März 2020 stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, die Gesellschaft in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) umzuwandeln. Dabei wird von der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, die Mitglieder des ersten Aufsichtsrats der SE in der Satzung der SE zu bestellen (siehe Art. 40 Abs. 2 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 2157/2001 des Rates vom 8. Oktober 2001 über das Statut der Europäischen Gesellschaft (SE)). Dies wird zur Folge haben, dass die Hauptversammlung in einem einzigen Tagesordnungspunkt sowohl über die Zustimmung zur Umwandlung in eine SE und die Satzung der SE entscheiden wird, als auch über die Wahl der vier Aktionärsvertreter im ersten Aufsichtsrat der SE. Es wird daher in der Hauptversammlung am 12. März 2020 nicht die sonst von der All for One Group AG praktizierte Einzelwahl der Aufsichtsratsmitglieder erfolgen, sondern ausnahmsweise eine Listenwahl im Rahmen der Entscheidung über die Zustimmung zur Umwandlung in eine SE.

Diese Wahlmethode entspricht der gängigen Praxis bei der Umwandlung einer Aktiengesellschaft in eine SE und der dabei erfolgenden Wahl des ersten Aufsichtsrats der SE. Sie trägt der für diese Wahl des ersten Aufsichtsrats gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit Rechnung und vereinfacht die Abläufe der Hauptversammlung am 12. März 2020. Bei der nächsten Wahl der Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat, also in der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2021, soll der Empfehlung wieder vollumfänglich entsprochen werden, sollen die Aufsichtsratsmitglieder also wieder per Einzelwahl gewählt werden.

Der Aufsichtsrat hat sowohl eine Altersgrenze als auch eine Regelzugehörigkeitsdauer seiner Mitglieder und zudem ein Quotenziel zur Förderung des Frauenanteils im Aufsichtsrat festgelegt. Abgesehen von den getroffenen Festlegungen möchte der Aufsichtsrat aber weiterhin über Vorschläge zu seiner Zusammensetzung in der jeweiligen Situation individuell entscheiden (insbesondere unter Berücksichtigung der jeweiligen fachlichen Qualifikation und persönlichen Eignung) und sich nicht durch die in Ziffer 5.4.1 des Kodex genannten weiteren konkreten Ziele bei der Auswahl von Aufsichtsratskandidaten einengen.

Der Aufsichtsrat wird bei seinem Wahlvorschlag an die Hauptversammlung am 12. März 2020 sämtliche gesetzlich geforderte Angaben zu den Aufsichtsratskandidaten machen. Die vier zur Wahl vorzuschlagenden Personen gehören bereits jetzt dem Aufsichtsrat der All for One Group AG an. Gleichwohl wird ggf. in der Hauptversammlung am 12. März 2020 noch einmal eine Vorstellung der Aufsichtsratskandidaten in der Hauptversammlung erfolgen. Die Lebensläufe der vier Kandidaten sind bereits jetzt auf der Website der All for One Group AG verfügbar (www.all-for-one.com/board_d). Dies ist nach Auffassung des Aufsichtsrats eine ausreichende Informationsbasis für die Beurteilung der Kandidatenvorschläge.

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass die Befristung einer gerichtlichen Be­stellung von Aufsichtsratsmitgliedern bis zur nächsten Hauptversammlung die Unabhängig­keit des gerichtlich bestellten Mitglieds beeinflussen könnte und daher nicht sinnvoll er­scheint. Die gerichtliche Bestellung wird vom Vorstand zudem nur hinsichtlich solcher Kandi­daten beantragt, die die Zustimmung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat genießen und aus deren Sicht vollumfänglich für das Amt geeignet sind.

Filderstadt, den 22. September 2019 (ergänzt am 5. Februar 2020)

Entsprechenserklärungen

Hier finden Sie sowohl unsere aktuelle als auch ältere Entsprechungserklärungen.

Diversitätskonzept

Qualifikation, fachliche Eignung und »kultureller Fit« gelten für uns als die entscheidenden Kriterien bei der Besetzung von Stellen und Positionen. Gleichfalls unterstützen wir die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen und streben eine angemessene Berücksichtigung von Frauen an. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, bieten wir etwa auch auf den Führungsebenen Teilzeitmodelle an, ermöglichen generell das Arbeiten aus dem Home Office und unterstützen etwa bei der Suche und Auswahl von individuellen Kinderbetreuungsmodellen. Mit speziellen Kampagnen zur Personal Rekrutierung sprechen wir zudem gezielt Bewerberinnen an.

Bei der Zusammensetzung des Vorstands evaluiert der Aufsichtsrat in persönlicher und sachlicher Hinsicht Kandidaten und Kandidatinnen nach Kriterien wie Branchenkenntnisse, Erfahrungen, fachliches Know-how oder Internationalität. Die Vorschläge an die Hauptversammlung zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern orientieren sich am Kompetenzprofil des Aufsichtsrats sowie an den Zielen, die der Aufsichtsrat für die Besetzung des Gesamtgremiums erarbeitet hat.

DIVERSITÄT – UNSERE ZIELE UND WO WIR STEHEN


Anteil Frauen in %
Ziel
2018/19
Ist
30.09.2019

Vergleich
Ist
30.09.2018
Ist
30.09.2017
Aufsichtsrat 16,16 16,16 Erreicht 16,16 0
Vorstand 20 0 Nicht erreicht 0 0
Zweite Managementebene 10 0 Nicht erreicht 0 0
Dritte Managementebene 20 18 Nicht erreicht 18 20
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Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Zusammensetzung und Arbeitsweise von deren Ausschüssen

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten eng und vertrauensvoll im Interesse der Gesellschaft zusammen. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit des Aufsichtsratsgremiums und leitet dessen Sitzungen. Zudem hat der Aufsichtsrat Ausschüsse bestellt. Der Vorstand nimmt in der Regel an den Sitzungen des Aufsichtsrats teil, berichtet schriftlich und mündlich zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und Beschlussvorlagen und beantwortet die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder.

Nach §6 der Satzung der Gesellschaft bestellt der Aufsichtsrat die Mitglieder des Vorstands und erlässt eine Geschäftsordnung und einen Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats entscheidet, ob die Vorstandsmitglieder an den Sitzungen des Aufsichtsrats teilnehmen sollen. Schließlich gibt sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung und erlässt Geschäftsordnungen für seine Ausschüsse. In seinem Bericht an die Hauptversammlung erläutert der Aufsichtsrat jedes Jahr seine Tätigkeit und die Tätigkeit seiner Ausschüsse.

Für seine Zusammensetzung hat der Aufsichtsrat konkrete Ziele benannt und ein entsprechendes Kompetenzprofil für das Gesamtgremium erarbeitet. Wahlvorschläge an die Hauptversammlung orientieren sich grundsätzlich daran.

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