„Über 85 Prozent der deutschen Unternehmen setzen sich mittlerweile aktiv mit dem Thema Cloud Computing auseinander und befinden sich in der Planung und Implementierung, oder setzen bereits Cloud-Services und -Technologien im produktiven Betrieb ein.“ Das schreibt die Crisp Research AG in ihrem aktuellen Report zum Thema „Managed Public Cloud Provider“.

Die Cloud als Rückgrat der Digitalisierung

Der Grund dafür ist die vielzitierte digitale Transformation. Viele Unternehmen gestalten ihre Prozesse oder gar ganze Geschäftsmodelle neu und nutzen dafür neue digitale Möglichkeiten. Die Cloud gilt dabei als „Rückgrat der Digitalisierung“; denn sie liefert die notwendige Geschwindigkeit und Agilität. Das gilt einerseits für Cloud-Applikationen (etwa ein Cloud-CRM, oder eine Cloud-Lieferantenplattform), die ohne lange Projektlaufzeit eingeführt und angewendet werden können. Andererseits aber auch für Cloud-Infrastrukturen wie AWS oder Azure; um diese geht es auch in der Crisp-Studie: „Es sind insbesondere Public Cloud-Infrastrukturen, die das solide Fundament bilden, um die Digitalisierungsstrategien von Unternehmen jeder Größe, vor allem aber Unternehmen mit besonders skalierbaren IT-Workloads, zu unterstützen. Startups können dort langsam wachsen, ohne von Beginn an, massiv in IT-Ressourcen zu investieren. Gestandene Unternehmen erhalten damit eine der wichtigsten Eigenschaften, um in der digitalen Transformation ein Wort mitzureden: Geschwindigkeit.“


Multi-Cloud-Umgebungen – was ist das, und wie werden sie genutzt?

Auch wenn die Bereitschaft steigt, Public Cloud-Infrastrukturen zu nutzen: Auf absehbare Zeit wird kaum ein mittelständisches Unternehmen seine gesamten IT-Systeme auf AWS oder Azure stellen. (Wer ein mittelständisches Unternehmen kennt, das beispielsweise seine SAP-Produktivsysteme auf AWS laufen lässt, möge bitte unten kommentieren….). Der IT-Betrieb auf einer eigenen Infrastruktur („on premise“) wird nach wie vor seine Bedeutung haben, ebenso wie der Bezug von IT-Services aus dem Rechenzentrum bzw. der Private Cloud eines Service Providers wie All for One Steeb.

Üblich sind aber Mischformen – und ihre Bedeutung nimmt weiter zu: also Szenarien, die eigene IT-Infrastrukturen, Private Cloud-Infrastrukturen eines Dienstleisters und Public Cloud-Infrastrukturen in einem Mix, also der „Multi Cloud“ nutzen. Etwa bei einem mittelständischen Unternehmen der Fertigungsindustrie: Die Maschinensteuerung wird vom Unternehmen selbst lokal betrieben; das SAP Produktivsystem liegt bei einem Service Provider im Rechenzentrum (Private Cloud); SAP Test- und Demoumgebungen laufen auf AWS oder Azure.

Herausforderungen im Management von Public- und Multi-Cloud Umgebungen

Unternehmen ersparen sich zwar durch AWS, Azure & Co. den Aufbau eigener Infrastrukturen. Aber dafür entstehen an anderer Stelle Aufwände, Komplexität und Risiken. Crisp hebt zwei hervor:

Zum einen den „Self-Service“, der typisch für die Public Cloud ist. Der Kunde ist selbst für das Design, den Aufbau, Betrieb und Administration der virtuellen Infrastrukturen bei dem Public Cloud-Anbieter verantwortlich. Letzterer sorgt „nur“ für die physikalischen Infrastrukturen und ermöglicht es dem Kunden, virtuelle Ressourcen und ggf. Plattform-Services zu nutzen. Für alles andere muss der Kunde selbst sorgen.

Zum anderen das hohe Innovationstempo, das Microsoft, Amazon und andere Anbieter mit ihren Public Cloud-Plattformen vorgeben. Dadurch bieten sie dem Kunden zwar immer neue Funktionen und Services – aber der Kunde muss damit auch Schritt halten, um von diesen Innovationspotenzialen profitieren zu können. Zudem benötigt der Kunde für jeden Anbieter gesondertes Spezialwissen.

Noch komplexer wird es natürlich, wenn diese Public Cloud-Angebote in eine Multi-Cloud Umgebung integriert werden sollen. Der Vorteil, der durch die Nutzung multipler Cloud-Infrastrukturen, -Plattformen und -Services entsteht, muss mit den Kosten hinsichtlich Komplexität, Integration, Management und dem notwendigen Betrieb dieser vielschichtigen Cloud-Umgebungen bezahlt werden.

Daher suchen viele Unternehmen nach einem Dienstleister, der diese Aufgaben übernimmt. Service Provider wie All for One Steeb werden verstärkt zu „Orchestrierern“, die zunehmend Public Cloud-Infrastrukturen in ihr Angebot integrieren. Der Kunde bezieht seine IT-Services wie gewohnt als Managed Services; der Endanwender „bemerkt nicht“, ob eine Private oder Public Infrastruktur dahinter steht. Die Unternehmens-IT bemerkt es aber sehr wohl: Sie kann Vorteile der Multi Cloud (wie Agilität, Flexibilität und Kostenersparnis) realisieren, ohne sich um Integration, Management und Betrieb kümmern zu müssen.

Crisp und Experton sehen All for One Steeb als führenden Cloud Service Provider für den Mittelstand

Solche Dienstleister, die Crisp „Managed Public Cloud Provider“ nennt, wurden in der zitierten Studie analysiert und verglichen. All for One Steeb schneidet hervorragend ab und wird als „Accelerator“ eingestuft, also als Dienstleister, der seine Kunden maßgeblich dabei unterstützt, die Cloud-Transformation schnell umzusetzen. Zitat: „Mit dem Einstieg in den MPCP-Markt geht All for One Steeb strategisch genau den richtigen Weg, um es seinen Kunden zu ermöglichen, von der Vielfältigkeit der Public Cloud-Infrastrukturen zu profitieren.“

Als Stärken werden hervorgehoben:

  • Langjährige Erfahrungen im Enterprise-Umfeld
  • Tiefgreifende Kenntnisse mit Integrationsprojekten insbeson­dere im Betrieb von hybriden SAP-Infrastrukturen
  • Breite Abdeckung der führenden Public Cloud Anbieter bietet eine große Deploymentvielfalt


Leistungsmäßig wird All for One Steeb nur von einigen großen Platzhirschen (T-Systems, IBM, capgemini etc.) übertroffen. Im Umkehrschluss heißt das: Für mittelständische Unternehmen ist All for One Steeb der richtige Partner auf Augenhöhe. Das wird auch von einem aktuellen Experton-Benchmark bestätigt, der All for One Steeb im „Leader-Quadranten“ positioniert, darunter in den Kategorien:

  • IaaS – (Hybrid) Managed Enterprise Cloud. Studienzitat: „Es wird ein Cloud Full-Stack End-to-End-Ansatz verfolgt, der sehr mittelstands- bzw. enterprise-konform aufgebaut ist und mit viel Prozess- und Identity-Management-Verständnis glänzt.“
  • Managed Services für den Mittelstand. Studienzitat: „Mit Hilfe der Tochterfirma Grandconsult bietet All for One Steeb Managed-Services-Leistungen an, in die die eigenen tiefgehenden Cloud-Ressourcen eingebracht und mit einem breiten, fast lückenlosen Leistungsspektrum ergänzt werden können. Dabei unterhält das Unternehmen Partnerschaften mit wichtigen Cloud-Anbietern, u.a. mit Microsoft, Amazon und VMware, und – als profilierter SAP-Dienstleister für den Mittelstand – z.B. auch mit SAP. All for One Steeb kann mit seinem Mittelstandsfokus und -verständnis im Markt punkten (Cultural Fit, z.B. deutsche Hotline).


Sie wollen das Thema mit uns diskutieren? Dann melden Sie sich bei meinem Kollegen Matthias Hanel: matthias.hanel@all-for-one.com.


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