Historie

Steeb Anwendungssysteme GmbH

2011 - Veräußerung an die All for One Midmarket AG

Steeb ist mit etwa 1.000 fast ausschließlich deutschen Kunden eines der führenden SAP-Systemhäuser in Deutschland. Rund 190 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von zuletzt ca. 61 Mio. EUR. Im Dezember 2011 veräußert die SAP das gut profitable Unternehmen an die All for One Midmarket AG.

2010 - IT-Partner der Weltmarktführer

Nach einer Analyse des Kundenstamms gehören 48 Prozent aller Steeb-Industriekunden zu den Weltmarktführern. Steeb fördert in der Folge den 1. Deutschen Kongress der Weltmarktführer. Die Kunden der klassischen ERP-Lösungen freuen sich über erweiterten Support. Nachdem Steeb die Pflegezusage für DCW-Anwender verlängert hat, wird auch der SC/400-Support durch die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Partner auf eine breitere Basis gestellt.

2009 - Softwaremodernisierung

Steeb unterstützt mittelständische Unternehmen bei der Modernisierung ihrer IT-Landschaft. Diverse Firmen nutzen das Angebot einer Abwrackprämie für veraltete Softwareinstallationen. Die neue Lösung Steeb Fix Finanz- und Rechnungswesen bietet für unter 40.000 EUR einen schnellen und kostengünstigen Einstieg in die SAP-Welt. Zahlreiche Unternehmen entscheiden sich für Steeb, darunter Karwendel, UHU oder die ABC-Gruppe, zu der auch die weltbekannte Schrauben-Marke SPAX gehört.

2008 - Ergänzung um SAP BusinessObjects

Unternehmen werden durch die Weltfinanzkrise unmittelbar vor tiefgreifende Probleme der Datentransparenz gestellt. Steeb verstärkt daraufhin den Vertrieb der Geschäftslösungen aus dem SAP BusinessObjects-Portfolio. Mit diesen Business Intelligence-Anwendungen erhalten mittelständische Unternehmen eine vollständige und jederzeit aktuelle Sicht auf Daten und Prozesse. Ergänzt wird das Angebot um ein gemeinsam mit dem VDMA entwickeltes Kennzahlencockpit.

2007 - Frühzeitiger Start mit Angeboten aus der Cloud

Steeb wird einer der ersten Partner für die neue On-Demand-Software SAP Business ByDesign. Das Unternehmen erweitert zudem sein Portfolio vorkonfigurierter Geschäftslösungen um ein Paket zur Planung und Steuerung mittelständischer Industrieunternehmen sowie verschiedene Zusatzlösungen.

2006 - Paketlösungen für verschiedene SAP-Anwendungen

In einem schwierigen Marktumfeld konnte Steeb die Software-Lizenzerlöse um rund 30 Prozent steigern und stärkt damit seine Führungsposition unter den SAP-Systemhäusern in Deutschland. Die Bereiche Consulting, Service und Support werden in einer Geschäftseinheit zusammengeführt, um die Kundenbetreuung aus einer Hand weiter zu verbessern. Vorkonfigurierte Lösungen zum Paketpreis: Steeb präsentiert zahlreiche standardisierte SAP-basierende Angebote für ERP, CRM, Business Intelligence und HR plus neue Branchenlösungen, beispielsweise für die Konsumgüterbranche.

2004 - Zusammenführung mit der DCW

Steeb erhält als umsatzstärkster Partner für SAP-Mittelstandslösungen den "Deutschen SAP Business Partner Award". Die beiden Tochtergesellschaften der SAP AG, die DCW Software Deutschland GmbH und die Steeb Anwendungssysteme GmbH werden zusammengeführt und firmieren danach unter dem Namen "Steeb Anwendungssysteme GmbH".

2002 - Ausgezeichneter Service

Der Trend zur Vorkonfiguration in IT-Projekten hält an: Steeb entwickelt mit der "Customizing-Werkstatt" ein Einführungskonzept zur verkürzten SAP-Implementierung bei kleineren Kunden. Der Steeb-Kunde Muhr und Bender setzt als erstes Unternehmen in Deutschland auf die neue Geschäftsanwendung SAP ERP. Der Steeb-Kundenservice wird von der SAP mehrfach mit dem Service-Zertifikat ausgezeichnet.

2000 - Vorkonfigurierte Lösungen

Helmut Steeb zieht sich wie geplant aus der Geschäftsführung zurück. Mit einem über 31prozentigen Umsatzanstieg auf 38,0 Mio. EUR baut Steeb seine Führungsposition unter den SAP-Systemhäusern aus. Das Netzwerk an Geschäftspartnern wird in dieser Zeit ebenso deutlich ausgebaut wie das Angebot vorkonfigurierter Branchenlösungen auf Basis von SAP R/3.

1998 - Regionale Expansion

Einweihung zusätzlicher Standorte in Hamburg, München und Ratingen bei Düsseldorf. 132 Mitarbeiter erwirtschaften inzwischen einen Umsatz von 23,4 Mio. EUR.

1996 - R/3-Systemhaus

Nachdem die ERP-Lösung SAP R/3 für die IBM AS/400 verfügbar ist, wird Steeb SAP-Systemhaus für den Mittelstand und stellt erste SC/400-Migrationstools für SAP R/3 vor.

1991 - Tochter der SAP

Steeb wird 100%ige Tochtergesellschaft der SAP AG. Das Zusammengehen mit der SAP war ein wichtiger Schritt für die langfristige Ausweitung der Geschäftsfelder. Kunden konnten damit international besser betreut werden, beispielsweise mit unterschiedlichen Länder- und Sprachversionen. Steeb konzentrierte sich in der Folge stark auf den Midrange-Markt mit den IBM AS/400-Systemen.

1985 - Einführung von SC/400

Markteinführung der ersten Version der Standardsoftware SC/400 für das IBM System /38 und dessen Nachfolger IBM AS/400.

1983 - CeBIT-Pionier

Erstmalige Teilnahme an der CeBIT, welche damals noch Teil der Hannover Messe Industrie war. Das Unternehmen adressiert mit seiner Standardsoftware durch zwei getrennte Firmen den Mainframe-Markt für IBM /370 bzw. 43XX sowie Bull-Systeme und den Midrange-Markt für IBM /34, /36 und /38. Um die inzwischen stark gewachsene Kundenanzahl über neue Entwicklungen zu informieren, publiziert Steeb mit der Kundenzeitschrift "Lösung" eines der ersten Unternehmensmagazine im IT-Umfeld.

1974 - Start mit 6 Mitarbeitern in Heilbronn

Gründung des Unternehmens in Heilbronn durch Helmut Steeb. Start mit 6 Mitarbeitern. Für die Entwicklung von Standard-Softwaresystemen wird ein IBM System /3 Modell 10 installiert. Beim Automobilzulieferer Läpple in Heilbronn wird die DOS/VSE-Version der Steeb-Produkte auf einem IBM-System /370-125 entwickelt. Zu den ersten größeren Kunden zählen u.a. Wega-Radio (Fellbach), J.A. Becker (Neckarsulm), Berner (Künzelsau), Renz (Kirchberg) und Intersport (Heilbronn). Durch das starke Wachstum ist bald ein Neubau erforderlich – zwei Jahre später erfolgt der Einzug in ein eigenes Gebäude im benachbarten Abstatt.