Historie

AC-Service AG

2005 – SAP-Gesamtprojekte rücken in den Vordergrund

Ganzheitliche SAP-Projekte aus Outsourcing- und umfassenden Beratungsleistungen rücken zunehmend in den Vordergrund. Die 56%-Übernahme der KWP Kümmel Wiedmann + Partner dient dem Ausbau des gemeinsamen SAP HR Leistungsangebots. Zuvor wurde die Beteiligung an der Process Partner AG auf 100% aufgestockt (2004). Gespräche über den Verkauf der All for One Systemhaus GmbH Midmarket Solutions an die AC-Service AG führen im November 2005 zur Unterzeichung eines Letter of Intent.

2004 – Nach Akquisitionen und Desinvestitionen Fokus auf Outsourcing Services

Process Partner erhält den SAP Global Business Partner Award. AC Solutions in Österreich wird als Special Expertise Partner für SAP Netweaver qualifiziert. Um Gesamtprojekte anbieten zu können, hatte AC-Service zuvor unter AC Solutions in Deutschland und Österreich eigene SAP-Beratungsgesellschaften gegründet. Der 24-Stunden-Weltrekord zur SAP-Einführung beim Schweizerischen Verein für Technische Inspektion durch Process Partner sorgt für großes Aufsehen (2001).

2000 – Strategische Weichenstellung: wiederkehrende Outsourcing / Payroll Outsourcing Services

AC-Service findet zurück zu den Wurzeln und fokussiert sich auf wiederkehrende Outsourcing / Payroll Outsourcing Services. Die eigenen Softwareentwicklungsaktivitäten (Distribution Solutions) werden an die Bäurer AG veräußert. Dem Aufbau eines eigenen SAP-Beratungsgeschäfts dient die 40%-Beteiligung an der Process Partner AG, St. Gallen. 1 Jahr zuvor bereits wurden durch die Akquisition der Rechenzentrum Schulte GmbH, Aßlar, die Payroll Outsourcing Aktivitäten weiter ausgebaut.

1998 – AC-Service AG, Börsengang an den Neuen Markt

Zusammen mit der Dresdner Bank (Lead Bank) sowie einem Konsortium aus BHF Bank, Sal Oppenheim und Bank Vontobel erfolgt am 30.11.1998 der Börsengang an den Neuen Markt. Die Private Equity Investoren bleiben investiert. Die Management Buyout Finanzierung wird vollständig zurückgeführt. An die Spitze der AC-Gruppe rückt die neu gegründete AC-Service AG, Stuttgart. Von IBM Deutschland werden die Payroll Outsourcing Aktivitäten um die Personalsoftware Multipers übernommen.

1997 – SAP als Ergänzung des Leistungsangebots

Die Neuausrichtung hin zu einer divisionalen Organisation mit den strategischen Geschäftsbereichen Distribution Solutions, IT Outsourcing und Human Resource Services wird abgeschlossen. Zum Ausbau der SAP-basierten Outsourcing-Services sowie zur Ergänzung des Angebots eigenentwickelter Standardsoftware-Pakete wird AC-Service zunächst SAP-Systemhaus, später mySAP Hosted Solutions Provider und SAP Hosting Partner.

1995 – Management Buyout

Auf fortwährende Aktionärswechsel, unter anderem UCC (USA), Inspectorate (CH), Meridien (UK), Adia (CH) und zuletzt Raet (NL) folgt in 1995 unter maßgeblicher Unterstützung der Private Equity Investoren 3i, Apax und Alpha ein Management Buyout. An die Spitze der AC-Gruppe rückt in diesem Zuge die neu gegründete AC Automation Center B. V. in Haarlem, Niederlande.

1975 – Standardsoftware für den Technischen Großhandel und die Industrie

Die mittlere Datentechnik erfährt einen rasanten Aufschwung. AC-Service baut ein eigenes branchenorientiertes Standardsoftwaregeschäft unter eigener Entwicklung für den Technischen Großhandel und die Industrie auf und entwickelt sich schrittweise zu einem der größten Value Added Reseller von Hewlett Packard (HP 3000) in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

1959 – Ursprünge in der Schweiz: AC-Automation Center AG, Wettingen bei Zürich

Der AMAG Konzern (Automobil und Motoren AG) von Walter Haefner, größter Automobilimporteur der Schweiz, gliedert die IT-Aktivitäten des Konzerns aus. Es entsteht die AC-Automation Center AG mit Sitz in Wettingen bei Zürich. Unternehmen, die über keine eigenen IT-Systeme verfügen, erhalten im Rahmen von Outsourcing-Services professionelle Datenverarbeitungsdienstleistungen. Kurze Zeit später folgt die Expansion, die unter anderem nach Deutschland und Österreich, jeweils als AC-Service GmbH führt.