Gerd Rodermund
Die Gerd Rodermund GmbH & Co. KG setzt SAP ERP mit 65 Anwendern ein. Das ERP-System löste die Software Ifax Open ab. Besonderheiten waren die Handelsanforderungen, elektronischer Datenaustausch per EDI und die Lagerverwaltung mit Hochregallager.
- Konsumgüterindustrie
- Holz- und Papierindustrie
Kundennutzen
- Umfassende, integrierte Anwendungen
- Abdeckung der hohen Anforderungen im SCM u. EDI
- Investitionsschutz
Gerd Rodermund - Das Unternehmen
Die Gerd Rodermund GmbH & Co. KG produziert und vermarktet seit mehr als 50 Jahren traditionelle und moderne Dekorationsartikel zu jeder Saison. Das Geschäft umfasst die Unternehmensbereiche Saisonartikel sowie Shop- und Schaufensterdekoration. Der Bereich Saisonartikel umfasst ein Sortiment von über 5.000 Artikel aus aller Welt zu den Saisonschwerpunkten Frühjahr/Ostern, Herbst/Halloween und Weihnachten.
Rodermund bietet neben loser Ware komplette Displays (Markthäuser) an, um in den Filialen ein entsprechendes Full-Sortiment für die jeweilige Saison zur Verfügung stellen zu können. Zu den Kunden zählen vor allem Kaufhäuser, Warenhäuser, Lebensmittel-Einzelhändler, C&C-Unternehmen, Baumärkte, Gartencenter, SB-Verbrauchermärkte, Discounter sowie Versender. Der Bereich Shop- und Schaufensterdekoration bietet zu jedem Anlass eine Fülle von Artikeln für eine attraktive Verkaufsraumgestaltung und effektive Warenpräsentation.
Das SAP-Projekt
Mit der integrierten SAP-Lösung kann Rodermund seine kompletten Geschäftsprozesse für das Rechnungswesen, die Logistik und die Personalwirtschaft abbilden. Da das Unternehmen Dekorationsartikel im Saisongeschäft an führende Handelskonzerne und andere Großabnehmer vertreibt, müssen außerdem die Efficient Consumer Response (ECR)-Anforderungen des Handels, insbesondere der elektronische Datenaustausch per Electronic Data Interchange (EDI) für die Kunden und für Rodermund sichergestellt werden.Rodermund hat sich aufgrund der umfassenden und integrierten Anwendungen sowie des Investitionsschutzes für die Einführung von SAP ERP entschieden. Das Projekt realisierte das führende SAP-Systemhaus Steeb gemeinsam mit zwei Partnern: zum einen mit der GSC Gesellschaft für Organisations- und Wirtschaftsberatung mbH, die Rodermund schon seit mehreren Jahren im ERP-Umfeld berät und die Datenmigration von Ifax zu SAP durchführte, zum anderen mit der KWP Kümmel, Wiedmann + Partner Unternehmensberatung GmbH, einem führenden Anbieter von IT-Dienstleistungen im Bereich der Personalwirtschaft. Die SAP-Implementierung wurde in 2 Phasen umgesetzt: mit der Einführung der Bereiche Finanzen, Controlling und Personalwirtschaft in 2007 und der Logistik in 2010.
Mittelfristig soll die SAP-Lösung etwa 65 Nutzern an den Standorten Mahlberg sowie der Betriebsstätte Herbolzheim zur Verfügung stehen. Aus technischer Sicht wird SAP ERP unter dem Betriebssystem Linux mit der Open-Source-Datenbank MaxDB auf Dell-Hardware laufen.
»Wir haben ein stark saisonales und schnelllebiges Geschäft. Von unseren Handelskunden werden im Supply-Chain-Management insbesondere aufgrund der ECR-Richtlinie weit reichende Anforderungen bezüglich EDI aber auch Warenlogistiksysteme wie Cross-Docking bis letztendlich RFID-Abhandlungen gefordert. Darüber hinaus bieten wir unseren Großkunden die Möglichkeit, nicht verkaufte Saisonwaren an uns zu retournieren. Auch hier sehen wir im Vergleich zur bislang eingesetzten Software in der SAP-Lösung eine deutliche Verbesserung der Abläufe. Mit SAP ERP setzen wir auf die führende betriebswirtschaftliche Standardsoftware und können unsere Anforderungen an eine IT-Lösung weit reichend erfüllen«, so Mario G. Krebs, Prokurist und kaufmännischer Leiter der Gerd Rodermund GmbH & Co. KG.

